Weltraumwirtschaft Der Countdown läuft

US-Banken Fitnesscheck an der Wall Street

Weltraumwirtschaft – Der Countdown läuft/US-Banken – Fitnesscheck an der Wall Street
15. Januar 2026

Weltraumwirtschaft – Der Countdown läuft
US-Banken – Fitnesscheck an der Wall Street

Demnächst soll sich eine vierköpfige Crew auf die Reise in eine Mond-Umlaufbahn machen. Die "Artemis"-Mission steht genauso für die Dynamik der Weltraumwirtschaft, wie die steigende Zahl an Raketenstarts. Viel Schubkraft zeigte zuletzt auch das Tracker-Zertifikat (Symbol: SPACEU) auf den Euronext Helios Space NR Index.¹ In diesem Basiswert sind  mehr als 30 Aktien der "Space Economy" enthalten. Dazu zählt Rheinmetall – die Aufnahme des Rüstungskonzerns macht die enge Verbindung der Themen Weltraum und Sicherheit deutlich. Bis zum 21. Januar 2026 steht ein Barrier Reverse Convertible (Symbol: LBPRDU) auf den DAX™ Top-Performer¹ in Zeichnung. Bei einer Couponzahlung von 10.00 Prozent geht Rheinmetall mit einem Barriereabstand von 40 Prozent in die Laufzeit.

Am kommenden Samstag könnte es am Kennedy Space Center in Florida losgehen. Die NASA möchte frühestens am 17. Januar 2026 die Trägerrakete Space Launch System (SLS) samt dem Orion-Raumschiff aus der Montagehalle zum Startplatz 39B befördern. Auf das Rollout folgen umfangreiche Tests samt der probeweisen Betankung des SLS. Geht alles glatt, könnte "Aremis II" am 6. Februar 2026 abheben. Bis zum 6. April hat die NASA – verteilt über drei Perioden – 14 weitere mögliche Starttermine festgelegt. Spätestens dann sollen vier Astronauten auf eine zehntägige Reise in eine Mond-Umlaufbahn gehen. Es wäre die erste Mission dieser Art seit mehr als 50 Jahren. Für 2028 plant die NASA im Rahmen von "Artemis III" die Landung auf dem Mond, was wiederum nur ein Zwischenschritt für den angestrebten bemannten Flug zum Mars sein soll. (Quelle: nasa.gov, Artikel "Final Steps Underway for NASA’s First Crewed Artemis Moon Mission", 09.01.2026)

Neben der NASA ist die Europäische Weltraumagentur an "Artemis" beteiligt. Von der ESA kommt unter anderem das im Orion-Raumschiff integrierte Europäische Servicemodul ESM. (Quelle: ESA, Medienmitteilung, 19.11.2025) Noch dominieren die staatlichen Einrichtungen die Weltraumwirtschaft. Laut Zahlen der ESA wurden 2024 weltweit 122 Milliarden US-Dollar, neun Prozent mehr als im Jahr
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US-Banken
Fitnesscheck an der Wall Street
UBS AG, Refinitiv
14.01.2026
Der VSMI™ Index wird seit 2005 berechnet. Er zeigt die Volatilität der im SMI™ Index enthaltenen Aktien. Massgeblich für die Berechnung ist ein Portfolio, welches nicht auf Preisschwankungen, sondern ausschliesslich auf Veränderungen der Volatilität reagiert. Dabei greift die VSMI™ Methodik auf die quadrierten Volatilitäten, im Fachjargon „Varianzen“, der an der Eurex gehandelten SMI-Optionen mit einer konstanten Restlaufzeit von 30 Tagen zurück.
zuvor, an öffentlichenGeldern investiert. Die privaten Space-Investments sind um ein Fünftel auf sieben Milliarden Dollar gewachsen. In einem ähnlichen Ausmass nahm die Zahl der Raketenstarts zu: Sie lag 2024 mit 259 um 18 Prozent über dem Wert des Vorjahres. (Quelle: ESA, Report on The Space Economy 2025, März 2025)

Viele Flüge transportieren Satelliten für Breitbandinternet, Kommunikation oder die Erdbeobachtung in den Orbit. Diese Technologie wird auch für Sicherheits- und Verteidigungszwecke genutzt. Ein Segment, dem sich Rheinmetall verschrieben hat. 2025  gründete der Rüstungskonzern ein Joint Venture mit dem finnischen Satellitenhersteller und -betreiber ICEYE. (Quelle: Rheinmetall, Medienmitteilung, 07.11.2025) Nur wenig später erhielt das Gemeinschaftsunternehmen einen brutto 1.7 Milliarden Euro schweren Auftrag von der Bundeswehr. Rheinmetall ICEYE Space Solutions soll dem deutschen Militär weltraumgestützte Aufklärungsdaten liefern. (Quelle: Rheinmetall, Medienmitteilung, 18.12.2025) 
Euronext Helios Space Net Return Index (seit Einführung 20.01.2023, Angaben in EUR)¹
Rheinmetall  (5 Jahre, Angaben in EUR)¹

Rheinmetall und 33 weitere, in der Weltraumwirtschaft aktive Unternehmen bringt der Euronext Helios Space Index zusammen. Der mit Hilfe der ESA konzipierte Basiswert legt den Schwerpunkt auf Europa. Doch können auch nicht-europäische Firmen aufgenommen werden, sofern sie von der EU-Raumfahrtpolitik profitieren. Ein Tracker-Zertifikat (Symbol: SPACEU) bildet den Index ohne Laufzeitbegrenzung ab. Nach einem Jahr ist der Barrier Reverse Convertible (Symbol: LBPRDU) auf Rheinmetall fällig. Bis dahin erhalten Produktinhaber alle drei Monate den Coupon in Höhe von 10.00 Prozent jährlich. Solange Rheinmetall nicht auf oder unter die Barriere von 60 Prozent der Anfangsfixierung fällt, zahlt die Emittentin das Nominal vollständig zurück.
Die vorgestellten Produkte sind nicht kapitalgeschützt. Bei einem
Tracker-Zertifikat kommt es zu Verlusten, sobald der zugrundeliegende Index unter dem Einstiegspreis zu liegen kommt. Zu berücksichtigen ist überdies das Währungsrisiko, da die Handelswährung des Tracker-Zertifikats von den Währungen der im Index enthaltenen Aktien abweichen kann. Notiert Rheinmetall beim BRC während der Laufzeit einmal auf oder unter dem Kick-In Level (Barriere), kann die Tilgung am Verfalltag durch eine physische Lieferung des Basiswertes erfolgen (höchstens jedoch zum Nominalwert zuzüglich Coupon). In diesem Fall sind Verluste wahrscheinlich. Zudem trägt der Anleger bei Strukturierten Produkten das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes – im Falle einer Insolvenz der UBS AG verloren gehen kann.
UBS AG, Refinitiv
14.01.2026
Im vierten Quartal 2025 hat der Euronext Helios Space Index konsolidiert. Mit dem Jahreswechsel nahm die Dynamik wieder zu – der  Index drehte nach oben und brach über die runde Marke von 9’000 Euro aus.
Die wachsenden Ausgaben für Verteidigung schieben Rheinmetall seit Jahren kräftig an. Allerdings stellt sich dem Rüstungswert jetzt im Bereich von knapp 2’000 Euro ein technischer Widerstand in den Weg.
UBS AG, Refinitiv
UBS AG, Refinitiv
14.01.2026
14.01.2026
¹) Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.
SMI™ vs. VSMI™ 1 Jahr
01
03
03
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Tracker-Zertifikat auf den  Euronext Helios Space NR Index (EUR)
10.00% p.a. BRC auf Rheinmetall
Weitere Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: ubs.com/keyinvest


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US-Banken
Fitnesscheck an der Wall Street
Bei jedem Start einer Bilanzsaison rücken in Übersee traditionell die Grossbanken in den Fokus der Anleger. Die Finanzindustrie ist die erste, die ihre Bücher öffnet und so ist es auch für das vierte Quartal 2025. Zu den ersten Instituten zählt JPMorgan. Die grösste US-Bank gilt als Gradmesser für die Ertragslage des gesamten Sektors. Soviel sei bereits verraten: Der Auftakt in die Zahlensaison ist gelungen. Am Donnerstag (nach Redaktionsschluss) folgt Goldman Sachs, deren Zahlen ebenfalls als wichtiger Stimmungsindikator für das Investmentbanking und die Kapitalmärkte gelten. Die beiden US-Banken bilden die Basis des neuen BRCs (Symbol: LBPYDU). Das Produkt auf JPMorgan Chase und Goldman Sachs ist mit einem attraktiven Coupon von 9.25 Prozent p.a. ausgestattet. Die Renditechance wird durch einen Risikopuffer von 35 Prozent geschützt
Bereits in den ersten neun Monaten des Jahres konnte JPMorgan mit kräftigen Zuwächsen im Investmentbanking und im Handel sowie mit einem dynamischen Wachstum im Kreditkarten- und Firmenkundengeschäft überzeugen. Im Schlussquartal setzte sich der positive Trend fort. Der Gewinn je Aktie lag mit 5.23 US-Dollar rund vier Prozent über den Schätzungen. Bereits in den vergangenen vier Quartalen übertraf JPMorgan stets die Analystenerwartungen. Die einzelnen Ertragssäulen zeichnen ein leicht differenziertes Bild. Die Erträge im Handelsgeschäft erhöhten sich im vierten Quartal um 17 Prozent. Dabei legten die Einnahmen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren um sieben Prozent zu, während die im Aktienhandel sogar um 40 Prozent in die Höhe schnellten. Im Investmentbanking sanken die Gebühren im Schlussquartal dagegen um fünf Prozent im Vergleich zum starken Vorjahr. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 13.01.2026) Goldman Sachs folgt mit der Vorlage seiner Zahlen am 15. Januar. Hier erwartet die Wall Street für das Dezemberquartal ein gemischtes Bild: Die Umsätze sollen um rund 4.7 Prozent auf etwa 14.5 Milliarden US-Dollar steigen, während der Gewinn je Aktie mit 11.69 US-Dollar leicht unter dem Vorjahreswert liegen dürfte. Die Konsensschätzungen wurden in den vergangenen Wochen zwar nach oben angepasst, gleichwohl signalisieren jüngste Analystenprognosen eine gewisse Vorsicht. (Quelle: Nasdaq, Medienbericht, 09.01.2026)
An der Börse spiegeln sich die unterschiedlichen Wachstumsraten nicht wider, beide Aktien befinden sich in einem Aufwärtstrend und legten allein in den vergangenen sechs Monaten prozentual zweistellig zu.¹ Um mit dem in Zeichnung stehenden BRC (Symbol: LBPYDU) zum Erfolg zu kommen, dürfen sich JPMorgan  Chase sowie auch Goldman Sachs eine Pause gönnen. Das Produkt wirft die Maximalrendite von jährlich 9.25 Prozent bereits bei einer Seitwärtsbewegung der beiden Titel ab. Reicht der gewährte Puffer von 35 Prozent für etwaige Rückschläge aus, ist dieser Ertrag gewährleistet.
BRCs sind nicht kapitalgeschützt. Notiert einer der Basiswerte während der Laufzeit einmal auf oder unter dem jeweiligen Kick-In Level (Barriere), kann die Rückzahlung am Verfalltag durch die physische Lieferung des Basiswertes mit der schlechtesten Wertentwicklung (vom Strike aus) erfolgen (höchstens jedoch zum Nominalwert zuzüglich Coupon). In diesem Fall sind Verluste wahrscheinlich. Zudem trägt der Anleger bei Strukturierten Produkten das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung der Basiswerte – im Falle einer Insolvenz der UBS AG verloren gehen kann.
Goldman Sachs vs. JPMorgan Chase (5 Jahre, nur zu illustrativen Zwecken, Umbasierung auf 100%)¹

UBS AG, Refinitiv
UBS AG
14.01.2026
14.01.2026
9.25% p.a. BRC auf Goldman Sachs / JPMorgan Chase
¹) Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.
Weitere Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: ubs.com/keyinvest