
Weltraumwirtschaft
Der Countdown läuft
Am kommenden Samstag könnte es am Kennedy Space Center in Florida losgehen. Die NASA möchte frühestens am 17. Januar 2026 die Trägerrakete Space Launch System (SLS) samt dem Orion-Raumschiff aus der Montagehalle zum Startplatz 39B befördern. Auf das Rollout folgen umfangreiche Tests samt der probeweisen Betankung des SLS. Geht alles glatt, könnte «Aremis II» am 6. Februar 2026 abheben. Bis zum 6. April hat die NASA – verteilt über drei Perioden – 14 weitere mögliche Starttermine festgelegt. Spätestens dann sollen vier Astronauten auf eine zehntägige Reise in eine Mond-Umlaufbahn gehen. Es wäre die erste Mission dieser Art seit mehr als 50 Jahren. Für 2028 plant die NASA im Rahmen von «Artemis III» die Landung auf dem Mond, was wiederum nur ein Zwischenschritt für den angestrebten bemannten Flug zum Mars sein soll. (Quelle: nasa.gov, Artikel «Final Steps Underway for NASA’s First Crewed Artemis Moon Mission», 09.01.2026)Neben der NASA ist die Europäische Weltraumagentur an «Artemis» beteiligt. Von der ESA kommt unter anderem das im Orion-Raumschiff integrierte Europäische Servicemodul ESM. (Quelle: ESA, Medienmitteilung, 19.11.2025) Noch dominieren die staatlichen Einrichtungen die Weltraumwirtschaft. Laut Zahlen der ESA wurden 2024 weltweit 122 Milliarden US-Dollar, neun Prozent mehr als im Jahr zuvor, an öffentlichenGeldern investiert. Die privaten Space-Investments sind um ein Fünftel auf sieben Milliarden Dollar gewachsen. In einem ähnlichen Ausmass nahm die Zahl der Raketenstarts zu: Sie lag 2024 mit 259 um 18 Prozent über dem Wert des Vorjahres. (Quelle: ESA, Report on The Space Economy 2025, März 2025)Viele Flüge transportieren Satelliten für Breitbandinternet, Kommunikation oder die Erdbeobachtung in den Orbit. Diese Technologie wird auch für Sicherheits- und Verteidigungszwecke genutzt. Ein Segment, dem sich Rheinmetall verschrieben hat. 2025 gründete der Rüstungskonzern ein Joint Venture mit dem finnischen Satellitenhersteller und -betreiber ICEYE. (Quelle: Rheinmetall, Medienmitteilung, 07.11.2025) Nur wenig später erhielt das Gemeinschaftsunternehmen einen brutto 1.7 Milliarden Euro schweren Auftrag von der Bundeswehr. Rheinmetall ICEYE Space Solutions soll dem deutschen Militär weltraumgestützte Aufklärungsdaten liefern. (Quelle: Rheinmetall, Medienmitteilung, 18.12.2025)
Chancen: Rheinmetall und 33 weitere, in der Weltraumwirtschaft aktive Unternehmen bringt der Euronext Helios Space Index zusammen. Der mit Hilfe der ESA konzipierte Basiswert legt den Schwerpunkt auf Europa. Doch können auch nicht-europäische Firmen aufgenommen werden, sofern sie von der EU-Raumfahrtpolitik profitieren. Ein Tracker-Zertifikat (Symbol: SPACEU) bildet den Index ohne Laufzeitbegrenzung ab. Nach einem Jahr ist der Barrier Reverse Convertible (Symbol: LBPRDU) auf Rheinmetall fällig. Bis dahin erhalten Produktinhaber alle drei Monate den Coupon in Höhe von 10.00 Prozent jährlich. Solange Rheinmetall nicht auf oder unter die Barriere von 60 Prozent der Anfangsfixierung fällt, zahlt die Emittentin das Nominal vollständig zurück.
Risiken:Die vorgestellten Produkte sind nicht kapitalgeschützt. Bei einem Tracker-Zertifikat kommt es zu Verlusten, sobald der zugrundeliegende Index unter dem Einstiegspreis zu liegen kommt. Zu berücksichtigen ist überdies das Währungsrisiko, da die Handelswährung des Tracker-Zertifikats von den Währungen der im Index enthaltenen Aktien abweichen kann. Notiert Rheinmetall beim BRC während der Laufzeit einmal auf oder unter dem Kick-In Level (Barriere), kann die Tilgung am Verfalltag durch eine physische Lieferung des Basiswertes erfolgen (höchstens jedoch zum Nominalwert zuzüglich Coupon). In diesem Fall sind Verluste wahrscheinlich. Zudem trägt der Anleger bei Strukturierten Produkten das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes – im Falle einer Insolvenz der UBS AG verloren gehen kann.


| Index | Stand | Woche¹ | |
|---|---|---|---|
| SMI™ | 13’464.84 Pkt. | 1.1% | |
| SLI™ | 2’174.02 Pkt. | 0.5% | |
| S&P 500™ | 6’926.60 Pkt. | 0.1% | |
| EURO STOXX 50™ | 6’005.05 Pkt. | 1.4% | |
| S&P™ BRIC 40 | 4’800.05 Pkt. | -0.1% | |
| CMCI™ Compos. | 1’794.98 Pkt. | 2.4% | |
| Gold (Feinunze) | 4’620.48 USD | 3.7% | |

US-Banken
Fitnesscheck an der Wall Street
Chancen:An der Börse spiegeln sich die unterschiedlichen Wachstumsraten nicht wider, beide Aktien befinden sich in einem Aufwärtstrend und legten allein in den vergangenen sechs Monaten prozentual zweistellig zu.¹ Um mit dem in Zeichnung stehenden BRC (Symbol: LBPYDU) zum Erfolg zu kommen, dürfen sich JPMorgan Chase sowie auch Goldman Sachs eine Pause gönnen. Das Produkt wirft die Maximalrendite von jährlich 9.25 Prozent bereits bei einer Seitwärtsbewegung der beiden Titel ab. Reicht der gewährte Puffer von 35 Prozent für etwaige Rückschläge aus, ist dieser Ertrag gewährleistet.
Risiken:BRCs sind nicht kapitalgeschützt. Notiert einer der Basiswerte während der Laufzeit einmal auf oder unter dem jeweiligen Kick-In Level (Barriere), kann die Rückzahlung am Verfalltag durch die physische Lieferung des Basiswertes mit der schlechtesten Wertentwicklung (vom Strike aus) erfolgen (höchstens jedoch zum Nominalwert zuzüglich Coupon). In diesem Fall sind Verluste wahrscheinlich. Zudem trägt der Anleger bei Strukturierten Produkten das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung der Basiswerte – im Falle einer Insolvenz der UBS AG verloren gehen kann.

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|---|---|---|
| Symbol | LBPYDU | |
| SSPA Name | Barrier Reverse Convertible | |
| SSPA Code | 1230 | |
| Basiswerte | Goldman Sachs, JPMorgan Chase | |
| Handelswährung | USD | |
| Coupon | 9.25% p.a. | |
| Strike Level | 100% | |
| Kick-In Level (Barriere) | 65% | |
| Verfall | 21.07.2027 | |
| Emittentin | UBS AG, London | |
| Zeichnung bis | 21.01.2026, 15:00 Uhr | |
Termsheet Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: ubs.com/keyinvest Quelle: UBS AG Stand: 14.01.2026