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Im Bann der Geopolitik

KeyInvest Blog

02. März 2026

Im Bann der Geopolitik

Israel und die USA haben am Samstag einen Angriff gegen den Iran gestartet. Am Sonntag bestätigten iranische Staatsmedien, dass dabei der Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ums Leben gekommen ist. Der Iran reagierte seinerseits mit Raketenangriffen auf Israel und weitere Staaten in der Region, darunter solche mit US-Militärstützpunkten (Quelle: Reuters, Medienbericht, 03.03.2026) Die Eskalation sorgte an den Rohstoffmärkten für starke Ausschläge: Der Preis der Rohölsorte Brent erreichte am Montagmorgen mit 82.37 US-Dollar ja Barrel den höchsten Stand seit Anfang 2025. Derweil ist die Krisenwährung Gold dabei, den starken Rücksetzer von Anfang Februar 2026 aufzuholen. Zum Start in die Woche verteuerte sich die Feinunze um 1.9 Prozent.*

Schweizer Meilenstein

Einen Dämpfer verpassten die Geschehnisse vom Wochenende den Aktienmärkten in Asien. Sowohl in Japan als auch Hongkong gaben die Kurse deutlich nach. Die Eskalation im Nahen Osten dürfte auch Europas Börsen nicht kalt lassen. Gut möglich, dass der SMI® den am Freitag erreichten Meilenstein nicht halten kann. Der Schweizer Leitindex war zum ersten Mal mit einem Schlusskurs von mehr als 14’000 Punkten aus dem Handel gegangen. Als Top-Performer entpuppte sich im abgelaufenen Monat die Aktie von Amrize. Während der Baustoffhersteller einen relativ geringen Anteil zum Leitindex beisteuert, zählten im Februar 2026 auch die Schwergewichte ABB, Nestlé und Novartis im SMI® zu den Top-Performern.* In einem von geopolitischen Spannungen und Zweifeln an der Nachhaltigkeit des Booms der Künstlichen Intelligenz geprägten Umfeld konnten die Schweizer Large Caps mit ihrem eher defensiven Charakter punkten.

Katerstimmung nach Rekordzahlen

Apropos KI: Der wohl wichtigste Repräsentant dieses Technologiefeldes konnte die Stimmung in der vergangenen Woche nicht drehen. Zwar bescherte der anhaltende hohe Bedarf an Hochleistungsprozessoren Nvidia ein weiteres Rekordquartal. Bei einem Umsatzwachstum von 73 Prozent konnte der US-Konzern den bereinigten Gewinn je Aktie nahezu verdoppeln. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 26.02.2026) Doch offenbar reichte auch eine über den Erwartungen liegende Prognose nicht aus, um die Investoren zu einem Einstieg zu bewegen. Im Gegenteil: An den beiden auf die Zahlenvorlage folgenden Handelstagen gab die Nvidia-Aktie um knapp ein Zehntel nach.*

Ein sportliches Trio

In der neuen Woche präsentieren weitere Unternehmen ihre Ergebnisse. Dazu zählen zwei wichtige Vertreter des Sportartikelsektors. Am morgigen Dienstag veröffentlicht die Zürcher On Holding die Resultate für 2025. Tags darauf legt die globale Nummer 2 dieser Branchen, Adidas, die Bilanz vor. Da trifft es sich gut, dass auf UBS KeyInvest bis zum 4. März 2026 ein Callable Barrier Reverse Convertible (Symbol: LBXPDU)** auf Adidas, Nike und On in der Zeichnung steht. Bei einem hohen Coupon von 18.75 Prozent p.a. starten die drei Sportaktien mit einer Barriere von 60 Prozent der Anfangsfixierung in die Laufzeit. (Stand: 02.03.2026)

Kapitalschutz besteht aber nicht. Notiert einer der Basiswerte während der Laufzeit einmal auf oder unter dem Kick-In Level (Barriere), ist mit Verlusten zu rechnen. Zudem trägt der Anleger das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung der Basiswerte – im Falle einer Insolvenz der UBS AG verloren gehen kann.

Neue Daten vom US-Arbeitsmarkt

Neben Geopolitik und Berichtssaison dürfte die Makroökonomie die Märkte an den kommenden Tagen beschäftigen. Am Mittwoch legt die US-Notenbank ihren Konjunkturbericht „Beige Book“ vor. Ausserdem stehen neue Daten vom US-Arbeitsmarkt an. Zunächst präsentiert der private Stellenvermittler ADP am Mittwoch seine Statistik für den Februar 2026. Zwei Tage später publiziert die Regierung den offiziellen Arbeitsmarktbericht. Vor vier Wochen hatte ein unerwarteter Stellenaufbau die Aussichten auf baldige Zinssenkungen getrübt. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 26.02.2026)
Die US-Notenbank kommt am 17. März zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Zwei Tage später treffen Europäische Zentralbank und Schweizerische Nationalbank ihre Zinsentscheide. Bei der Meinungsbildung der Währungshüter spielt die Inflation eine wichtige Rolle. Insofern dürften EZB und SNB die am kommenden Mittwoch (Eurozone) und Donnerstag (Schweiz) anstehenden Konsumentenpreise für Februar 2026 genau unter die Lupe nehmen.

Brent Rohöl (5 Jahre, Angaben in USD je Barrel)*

Stand: 02.03.2026; Quelle: UBS AG, Reuters
*Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.
**Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: ubs.com/keyinvest.

Wichtige Wirtschafts- und Unternehmenstermine

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Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

02.03.2026

16:00

US

ISM Index Februar 2026

03.03.2026

k.A.

DE

Beiersdorf Jahreszahlen

03.03.2026

06:00

CH

Bucher Industries Jahreszahlen

03.03.2026

06:30

CH

VAT Group Jahreszahlen

03.03.2026

06:45

CH

Kühne + Nagel Jahreszahlen

03.03.2026

11:00

EZ

Konsumentenpreise Februar 2026

03.03.2026

14:30

CH

On Holding Jahreszahlen

04.03.2026

k.A.

DE

Adidas Jahreszahlen

04.03.2026

k.A.

US

Beige Book März 2026

04.03.2026

02:30

CN

Einkaufsmanagerindex Februar 2026

04.03.2026

07:30

DE

Bayer Jahreszahlen

04.03.2026

07:30

DE

Symrise Jahreszahlen

04.03.2026

07:30

DE

Continental Jahreszahlen

04.03.2026

08:30

CH

Konsumentenpreise Februar 2026

04.03.2026

11:00

EZ

Produzentenpreise Januar 2026

04.03.2026

11:00

EZ

Detailhandelsumsätze Januar 2026

04.03.2026

14:15

US

ADP Arbeitsmarktbericht Februar 2026

04.03.2026

22:00

US

Broadcom Quartalszahlen

05.03.2026

07:00

DE

Merck KGaA Jahreszahlen

05.03.2026

07:00

DE

Deutsche Post Jahreszahlen

05.03.2026

09:00

CH

Arbeitslosenrate Februar 2026

06.03.2026

08:00

DE

Auftragseingang Industrie Januar 2026

06.03.2026

14:30

US

Offizieller Arbeitsmarktbericht Februar 2026

06.03.2026

16:00

US

Lagerbestand Detailhandel Dezember 2025

Stand: 02.03.2026; Quelle: UBS AG, Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Im Bann der Geopolitik2026-03-02T13:49:42+01:00

Marktumfeld voller Gegensätze

KeyInvest Blog

23. Februar 2026

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr. Die Kurse auf dem alten Kontinent düsten nach oben und der US-Aktienmarkt konnte erneut nicht Schritt halten. Positiv aus Schweizer Sicht: Wiederholt platzierte sich der SMI auf den vorderen Rängen der Performance-Ranglisten. Der Swiss Market Index legte in der abgelaufenen Woche knapp zwei Prozent zu und liegt seit Jahresbeginn nun ansehnliche 4.4 Prozent im Plus. Der US-Leitindex S&P 500 absolvierte dagegen nur in etwa eine Nullrunde, der Nasdaq 100 rangiert gar im negativen Bereich.*

Konjunktur vs. Zinsen

Anders, als die Kurse es vielleicht vermuten lassen, zeigt sich die wirtschaftliche Dynamik in den USA zu Jahresbeginn von ihrer robusten Seite. Die Industrieproduktion legte im Januar um 0.7 Prozent zu und übertraf damit die Erwartungen deutlich. Noch wichtiger aus Sicht der Kapitalmärkte: Auch die Auftragseingänge für Investitionsgüter stiegen weiter. Dieser Indikator gilt als Frühsignal für Unternehmensinvestitionen und deutet darauf hin, dass die US-Wirtschaft keineswegs in eine Abschwächung übergeht, sondern vielmehr auf einem soliden Wachstumspfad bleibt.

Für die Geldpolitik bedeutet diese Stärke allerdings ein Dilemma. Was aus konjunktureller Sicht positiv erscheint, reduziert zugleich den Druck auf die US-Notenbank, die Zinsen rasch zu senken. Genau diese Erwartung hatte die Rallye an den US-Börsen im vergangenen Jahr massgeblich getragen. Nun jedoch mehren sich die Signale, dass das Federal Reserve deutlich vorsichtiger agieren wird als bislang eingepreist. Fed-Gouverneur Michael Barr dämpfte jüngst explizit die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen. Angesichts anhaltender Inflationsrisiken sei es seiner Ansicht nach angemessen, die Zinsen zunächst stabil zu halten. Gleichzeitig zeigen die veröffentlichten Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung ein bemerkenswert heterogenes Meinungsbild innerhalb der Notenbank: Einige Währungshüter schliessen weitere Zinserhöhungen ausdrücklich nicht aus, sollte sich die Inflation als hartnäckiger erweisen als erwartet.

Wachstumsanzeichen …

Statt eines klaren Übergangs in eine Lockerungsphase steht nun wieder geldpolitische Unsicherheit im Raum. Für Wachstumsaktien, deren Bewertungen stark von niedrigen Diskontsätzen abhängen, ist dies ein struktureller Gegenwind. Defensive Märkte wie die Schweiz erscheinen im Vergleich attraktiver, vielleicht ein zentraler Grund für die aktuelle Outperformance des SMI. Darüber hinaus liefert Europa zunehmend eigene Impulse. Die jüngsten Konjunkturdaten aus der Euro-Zone überraschten positiv. Der Einkaufsmanagerindex stieg im Februar auf 51.9 Punkte und signalisiert damit eine klare Expansion. Besonders bemerkenswert ist die Rückkehr der Industrie über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten, ein möglicher Wendepunkt nach einer langen Phase der Schwäche. Sowohl Produzenten als auch Dienstleister berichten von steigenden Auftragseingängen, was auf eine stabilere Wachstumsbasis für die kommenden Monate hindeutet.

… und Unsicherheitsfaktoren

Gleichzeitig sorgt ein politischer Faktor für Unsicherheit: Spekulationen über einen möglichen vorzeitigen Rückzug von EZB-Präsidentin Christine Lagarde brachten in den vergangenen Tagen kurzfristig Unruhe in die Märkte. Ein früher Abgang würde Fragen nach der geldpolitischen Ausrichtung der EZB aufwerfen. Parallel dazu bleibt das geopolitische Umfeld ein dominierender Einflussfaktor. Die Furcht vor einer Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise zuletzt deutlich steigen lassen. Zeitweise blockierte Schifffahrtsbewegungen in der Strasse von Hormus – einer der wichtigsten Energiehandelsrouten der Welt – verstärkten die Sorge vor Lieferengpässen. Gleichzeitig kommen die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine nur schleppend voran. Zwar wird weiter verhandelt, doch ein Durchbruch ist nicht in Sicht. So entsteht ein Marktumfeld, das von ungewöhnlichen Gegensätzen geprägt ist: robuste Konjunkturdaten, aber restriktive Geldpolitik; steigende Gewinne, aber geopolitische Risiken; technologische Euphorie, aber wachsende Bewertungszweifel.

Nvidia im Fokus

Apropos Bewertung, auch die Berichtssaison beschäftigt die Märkte weiterhin. In Europa stehen insbesondere Schweizer und deutsche Unternehmen auf dem Terminkalender, an der Wall Street richtet sich der Blick hingegen auf einen einzigen Namen: Nvidia. Der Chipkonzern schliesst den Reigen der sogenannten „Magnificent Seven“ ab und liefert damit eine Art Lackmustest für den gesamten Technologiesektor. Die Erwartungen sind hoch, denn die Bewertung vieler Tech-Aktien hängt weiterhin stark an der KI-Wachstumsstory. Von konjunktureller Seite stehen die ausführlichen Zahlen zum Schweizer BIP im vierten Quartal sowie die endgültigen Inflationsdaten für die Euro-Zone im Januar an. Darüber hinaus werden Daten zum Geschäftsklima und zum Verbrauchervertrauen im Euroraum im Februar veröffentlicht. Und „Last but not least“ kommt neue Unruhe aus Washington: Nachdem der oberste Gerichtshof der USA am Freitag die von der Regierung verhängten Sonderzölle als unrechtmässig erklärt hat, kündigte der Präsident zunächst einen neuen Global-Zoll von zehn Prozent an, um diesen kurz darauf auf 15 Prozent anzuheben. Die Welt darf gespannt sein, wie es mit der Handelspolitik jenseits des Atlantiks weitergeht.

Performance 2026 ausgewählter Indizes

Stand: 20.02.2026; Quelle: Reuters
* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind

Wichtige Wirtschafts- und Unternehmenstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

23.02.2026

08:30

CH

Erzeuger- und Importpreise

23.02.2026

10:00

DE

Ifo Geschäftsklimaindex

24.02.2026

16:00

US

Verbrauchervertrauen

24.02.2026

k.A.

US

Home Depot Quartalszahlen

24.02.2026

k.A.

DE

MTU Aero Engines Quartalszahlen

24.02.2026

k.A.

CH

PSP Swiss Property Quartalszahlen

24.02.2026

k.A.

ES

Telefonica Quartalszahlen

24.02.2026

k.A.

CH

Temenos Quartalszahlen

25.02.2026

08:00

DE

GfK Verbrauchervertrauen

25.02.2026

11:00

EZ

Verbraucherpreisindex

25.02.2026

k.A.

CH

Adecco Quartalszahlen

25.02.2026

k.A.

DE

Bayer Quartalszahlen

25.02.2026

k.A.

DE

E.ON Quartalszahlen

25.02.2026

23:00

US

Nvidia Quartalszahlen

25.02.2026

k.A.

CH

Sandoz Quartalszahlen

26.02.2026

11:00

EZ

Verbrauchervertrauen

26.02.2026

11:00

EZ

Geschäftsklimaindex

26.02.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

26.02.2026

14:30

US

Auftragseingänge langl. Güter

26.02.2026

k.A.

DE

Allianz Quartalszahlen

26.02.2026

k.A.

CH

Clariant Quartalszahlen

26.02.2026

k.A.

DE

Deutsche Telekom Quartalszahlen

26.02.2026

k.A.

CH

Emmi Quartalszahlen

26.02.2026

k.A.

DE

Munich Re Quartalszahlen

26.02.2026

k.A.

US

Salesforce Quartalszahlen

26.02.2026

k.A.

DE

Siemens Energy Quartalszahlen

27.02.2026

00:30

JP

Verbraucherpreisindex

27.02.2026

00:50

JP

Einzelhandelsumsätze

27.02.2026

08:00

CH

Bruttoinlandsprodukt

27.02.2026

09:00

CH

KOF Leitindikator

27.02.2026

09:55

DE

Arbeitslosenquote

27.02.2026

14:00

DE

Verbraucherpreisindex

27.02.2026

14:30

US

Erzeugerpreisindex

27.02.2026

14:30

CA

Bruttoinlandsprodukt

27.02.2026

15:45

US

Chicago Einkaufsmanagerindex

27.02.2026

k.A.

DE

BASF Quartalszahlen

27.02.2026

k.A.

CH

Holcim Quartalszahlen

27.02.2026

k.A.

CH

Swiss RE Quartalszahlen

Stand: 20.02.2026; Quelle: Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. 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Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. 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Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. 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Marktumfeld voller Gegensätze2026-02-23T09:58:31+01:00

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

KeyInvest Blog

16. Februar 2026

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang: Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq beendeten die Woche unterm Strich schwächer und steuerten zeitweise auf die schlechteste Woche seit November zu. In Europa dagegen dominierten die Pluszeichen. Besonders auffällig war die relative Stärke beim DAX und SMI. Getragen von dem Trio Swisscom, ABB und Novartis legte der Schweizer Leitindex um 0.7 Prozent zu. Während die Wall Street an Zinsen und Tech-Nervosität kaute, wirkte Europa für viele Anleger zumindest kurzfristig wie der solidere Hafen.*

Zwischen Konjunkturhoffnungen und Zinszweifeln

Der Blick auf die vergangenen Tage zeigt, warum diese Divergenz nicht nur Stimmung, sondern auch Makroökonomie war. In den USA lieferte der Arbeitsmarktbericht den ersten Kursimpuls der Woche, und er fiel eindeutig aus: 130‘000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft im Januar, erwartet worden waren lediglich 70‘000. Starke Jobdaten sind derzeit ein zweischneidiges Schwert: Sie stützen zwar die Konjunktur, nehmen aber zugleich den Druck von der US-Notenbank, die Zinsen zeitnah zu senken – was wiederum die Stimmung an der Wall Street drückte. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 11.02.2026)

Die zweite grosse makroökonomische Marke in den USA setzte zum Wochenschluss die Inflationszahl. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar nur noch um 2.4 Prozent, nachdem die Teuerungsrate im Dezember bei 2.7 Prozent gelegen hatte. Zudem fiel der Anstieg geringer aus, als Ökonomen geschätzt hatten. Das reichte, um die Nerven zu beruhigen, die Zinsfantasie wieder etwas zu beleben und die Kurse zu stabilisieren.* Parallel zum Aufatmen blieb aber die Sorge, dass Künstliche Intelligenz ganze Geschäftsmodelle in Software, Finanzen und Logistik schneller umpflügen könnte, als es vielen Unternehmen lieb ist. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 13.02.2026)

Die Zinswette bleibt auch in der neuen Woche ein bestimmendes Thema. Aktuell gilt: Der Markt rechnet frühestens im Juni mit einer ersten Senkung. Gleichzeitig scheidet aber Jerome Powell Mitte Mai als FOMC-Chairman aus, was die Debatte über den künftigen geldpolitischen Kurs nicht einfacher macht. Neue volkswirtschaftliche Daten könnten Licht ins Dunkel bringen. In den USA steht die Industrieproduktion an, ausserdem werden die Mitschriften der vergangenen Fed-Sitzung ausgewertet. Zum Wochenschluss dürfte der PCE-Index, der die persönlichen Ausgaben der Konsumenten beleuchtet, besondere Beachtung finden, weil er als wichtiges Inflationsmass des Fed gilt. Daneben steht die erste Schätzung zum US-Bruttoinlandsprodukt an. Erwartet wird im Median nur noch eine annualisierte Wachstumsrate von 2.8 Prozent, nach 4.4 Prozent im dritten Quartal 2025. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 13.02.2026)

Solides Wachstum

Europa hat seine BIP-Daten bereits veröffentlicht. Eurostat meldete für das Schlussquartal 2025 ein Wachstum in der Euro-Zone von 0.3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, respektive 1.3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Es ist kein Boom, aber es ist Kontinuität: Auch im Sommer hatte es ein Plus von 0.3 Prozent gegeben. Während die grossen Volkswirtschaften Deutschland (0.3 Prozent) und Frankreich (0.2 Prozent) solide abschnitten, präsentierten sich Spanien und Portugal mit jeweils 0.8 Prozent deutlich dynamischer. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 13.02.2026)

Die neue Woche wird nun zeigen, wie der volkswirtschaftliche Start in das neue Jahr verläuft. Auf der Datenagenda stehen mehrere Punkte, die das Wachstumsszenario in 2026 bereits beschreiben können. So rücken in Europa die ZEW-Konjunkturerwartungen in den Fokus, ein Stimmungsbarometer für die Einschätzung der Börsenprofis. Dazu kommen Daten zur Industrieproduktion in der Euro-Zone und zum Wochenschluss stehen die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor im Februar an.

Neues von Unternehmen und der Geopolitik

Die Berichtssaison läuft derweil weiter, aber sie verliert ihren Charakter als täglicher Taktgeber. Die Bilanzflut nimmt ab, und damit sinkt auch tendenziell der Einfluss einzelner Ergebnisse, die den gesamten Markt bewegen. Dennoch gibt es Namen, die lokal für Bewegung sorgen können: In Deutschland stehen unter anderem Zahlen von Hochtief an, in den USA berichten Palo Alto und Walmart und hierzulande öffnet Schwergewicht Nestlé seine Bücher. Gerade in einem Umfeld, in dem KI-Disruption als Bedrohung für bestehende Geschäftsmodelle diskutiert wird, ist es wichtig, welche Konzerne wirklich eine Preis- und Margenkraft haben.

Zum Schluss bleibt der Faktor, der immer für Überraschungen gut sein kann: die Geopolitik. In der neuen Woche sind mögliche Friedensgespräche im Konflikt Ukraine/Russland angekündigt. Parallel dazu entwickelt sich der Iran-Konflikt mit den USA weiter. Für Dienstag sind Verhandlungen unter Vermittlung Omans in Genf geplant. Teheran signalisiert Kompromissbereitschaft, knüpft sie aber an die Aufhebung von Sanktionen. Washington will die Agenda weiter fassen als nur das Atomprogramm. Fortschritte würden Risikoprämien an den Märkten reduzieren, Eskalationen sie dagegen abrupt wieder aufbauen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 13.02.2026)

BIP-Wachstum Eurozone (gegenüber Vorjahresquartal)

Stand: 13.02.2026; Quelle: Eurostat
* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind

Wichtige Wirtschafts- und Unternehmenstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

16.02.2026

11:00

EZ

Industrieproduktion

17.02.2026

08:00

GB

Arbeitslosenquote

17.02.2026

08:00

DE

Verbraucherpreisindex

17.02.2026

11:00

EZ

ZEW Umfrage Konjunkturerwartungen

17.02.2026

14:30

CA

Verbraucherpreisindex

17.02.2026

k.A.

US

Palo Alto Quartalszahlen

18.02.2026

00:50

JP

Handelsbilanz

18.02.2026

08:00

GB

Verbraucherpreisindex

18.02.2026

14:30

US

Auftragseingänge langl. Güter

18.02.2026

15:15

US

Industrieproduktion

18.02.2026

20:00

US

FOMC Protokoll

19.02.2026

08:30

CH

Industrieproduktion

19.02.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

19.02.2026

14:30

US

Philly-Fed-Herstellungsindex

19.02.2026

08:00

GB

Bruttoinlandsprodukt

19.02.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

19.02.2026

16:00

US

Verkäufe neuer Häuser

19.02.2026

07:00

CH

Nestlé Quartalszahlen

19.02.2026

k.A.

DE

Siemens Energy Quartalszahlen

19.02.2026

k.A.

US

Walmart Quartalszahlen

19.02.2026

k.A.

CH

Zurich Insurance Quartalszahlen

20.02.2026

00:30

JP

Verbraucherpreisindex

20.02.2026

02:15

CN

PBoC Zinsentscheid

20.02.2026

08:00

DE

Erzeugerpreisindex

20.02.2026

08:00

GB

Einzelhandelsumsätze

20.02.2026

10:00

EZ

Einkaufsmanagerindex

20.02.2026

10:30

GB

Einkaufsmanagerindex

20.02.2026

14:30

US

Konsumausgaben

20.02.2026

14:30

US

Bruttoinlandsprodukt

20.02.2026

15:45

US

Einkaufsmanagerindex

20.02.2026

16:00

US

Uni-Michigan Verbrauchervertrauen

20.02.2026

k.A.

CH

Sika Quartalszahlen

Stand: 13.02.2026; Quelle: Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte2026-02-16T11:53:18+01:00

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

KeyInvest Blog

9. Februar 2026

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt. Besonders holprig fiel der Kursverlauf dort aus, wo Anleger in den vergangenen Quartalen am liebsten investiert waren: bei den Tech-Schwergewichten. Ausgerechnet jene Konzerne, die noch vor kurzem mit neuen Rekorden den Ton angaben, wurden zum Bremsklotz für die Märkte.* Im Zentrum der Nervosität standen erneut die gigantischen Investitionspläne der US-Technologieriesen. Der Markt beginnt jedoch zu zweifeln, ob diese Summen nicht schneller wachsen als die Aussicht auf entsprechende Erträge. (Quelle: dpa-AFX, Medienbericht, 06.02.2026)

Kater-Stimmung

Bemerkenswert ist dabei, dass die operativen Zahlen der Konzerne kaum enttäuschten. Beispielsweise wuchs Amazons Cloud-Sparte AWS zuletzt wieder schneller und die Marge überraschte positiv. Doch in einem Marktumfeld, in dem Bewertungen bereits ambitioniert sind, reicht solides Tagesgeschäft nicht mehr aus. Die Anleger wollen Sichtbarkeit – und sie wollen sie schnell. Der viel zitierte „KI-Investitions-Kater“ hat sich in den vergangenen Tagen spürbar verstärkt und belastet nicht nur einzelne Aktien, sondern das Sentiment für den gesamten Sektor.

Dass die Märkte derzeit keine Fehltritte verzeihen, zeigte sich jedoch nicht nur bei den Techs. Auch in Branchen, die zuletzt als Profiteure geopolitischer Spannungen galten, wächst die Ungeduld. Ein Beispiel dafür ist Rheinmetall. Der Rüstungskonzern geriet deutlich unter Druck, nachdem der Umsatzausblick für 2026 die Erwartungen verfehlte.* Gespannt warten Anleger nun diese Woche auf die Zahlen von Wettbewerber thyssenkrupp. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 06.02.2026)

Wer sich die beiden Rüstungstitel ins Depot holen möchte, wirft einen Blick auf den in Zeichnung stehenden BRC (Symbol: LBTODU) auf das Duo. Dieser ist mit einem hohen Coupon von 21.50 Prozent p.a. sowie einem komfortablen Risikopuffer von 40 Prozent ausgestattet. Der BRC ist nicht kapitalgeschützt. Notiert einer der Basiswerte während der Laufzeit einmal auf oder unter dem jeweiligen Kick-In Level (Barriere) und kommt zudem das Autocallable Feature nicht zum Tragen, ist mit Verlusten zu rechnen. Zudem trägt der Anleger das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung der Basiswerte – im Falle einer Insolvenz der UBS AG verloren gehen kann.**

Konjunktur und Geldpolitik im Fokus

Ein etwas ruhigeres Bild bot dagegen die Geldpolitik. Die EZB beliess auf ihrer Sitzung in der vergangenen Woche den Einlagensatz unverändert bei 2.0 Prozent. Nach den deutlichen Zinssenkungen der Vorjahre signalisierte die Notenbank einmal mehr Gelassenheit. Die Inflation liegt unter dem Zielwert, die Risiken gelten als weitgehend ausgewogen. Zugleich vermied die EZB jede Festlegung auf einen künftigen Zinspfad und betonte ihre Abhängigkeit von der Datenlage. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 05.02.2026)

Makroökonomisch richtet sich der Blick auch auf Konjunkturdaten aus Europa. Hier stehen die vorläufigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone an. Sie dürften zeigen, ob sich die Wirtschaft zum Jahresende stabilisiert hat oder weiter in der Stagnation verharrt. Daneben bleiben Stimmungsindikatoren und internationale Daten – insbesondere aus den USA – wichtige Taktgeber für die Märkte. Unter anderem steht das Barometer der Beratungsfirma Sentix für Februar auf der Agenda. Dieses zeigt, wie Börsianer auf die Konjunktur in der Euro-Zone blicken. Experten gehen von einer Verbesserung auf 0.0 nach minus 1.8 Punkten im Januar aus. Im Mittelpunkt der neuen Konjunkturdatenwoche steht in den USA der Arbeitsmarktbericht für Januar, der aufgrund des Stillstands der US-Verwaltung verschoben wurde. Analysten rechnen mit einer gegenüber dem Vormonat stagnierenden Arbeitslosenquote von 4.4 Prozent. Am Donnerstag wird dann das Bruttoinlandsprodukt in Grossbritannien veröffentlicht. Analysten erwarten mit 0.2 Prozent gegenüber dem Vorquartal ein etwas stärkeres Wachstum als im dritten Quartal 2025 mit 0.1 Prozent. Geopolitisch bleibt der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im Fokus. Spekulationen auf eine diplomatische Lösung liessen die Ölpreise zuletzt etwas korrigieren.* (Quelle: Reuters, Medienberichte, 06.02.2026)

Bilanzflut hält an

Auch die Berichtssaison sorgt weiterhin für Impulse, diesmal jedoch jenseits der Big-Techs. Anleger schauen auf Unternehmen aus Konsum, Industrie und Tourismus. Auf der Agenda stehen unter anderem McDonald’s, Philips, TUI und thyssenkrupp. Ihre Zahlen liefern Hinweise darauf, wie robust die Nachfrage in unterschiedlichen Teilen der Wirtschaft tatsächlich ist – und ob sich die jüngste Marktunsicherheit auch in den Fundamentaldaten widerspiegelt.

Bei den Unternehmen geht es aber nicht nur um Quartalszahlen, sondern auch um strategische Weichenstellungen. So bereitet Syngenta einen milliardenschweren Börsengang in Hongkong vor. Bis zu zehn Milliarden US-Dollar könnten Medienberichten erlöst werden, unter anderem zur Reduzierung der hohen Verschuldung. Anleger warten nun gespannt, ob Syngenta in den kommenden Tagen Details zu den Börsenplänen veröffentlicht. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 05.02.2026)

Rheinmetall vs. thyssenkrupp (5 Jahre, nur zu illustrativen Zwecken, Umbasierung auf 100 %)

Stand: 06.02.2026; Quelle: Reuters
* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind
** Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: ubs.com/keyinvest.

Wichtige Wirtschafts- und Unternehmenstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

09.02.2026

10:30

EZ

Sentix Investorenvertrauen

10.02.2026

14:30

US

Einzelhandelsumsätze

10.02.2026

k.A.

US

AstraZeneca Quartalszahlen

10.02.2026

k.A.

US

BP Quartalszahlen

10.02.2026

k.A.

US

Coca-Cola Quartalszahlen

10.02.2026

k.A.

IT

Ferrari Quartalszahlen

10.02.2026

k.A.

NL

Philips Quartalszahlen

10.02.2026

k.A.

DE

TUI Quartalszahlen

11.02.2026

03:00

CN

Verbraucherpreisindex

11.02.2026

14:30

US

Arbeitslosenquote

11.02.2026

k.A.

US

Cisco Quartalszahlen

11.02.2026

k.A.

DE

Commerzbank Quartalszahlen

11.02.2026

k.A.

US

McDonald’s Quartalszahlen

11.02.2026

k.A.

CH

SGS Quartalszahlen

11.02.2026

k.A.

DE

Siemens Energy Quartalszahlen

12.02.2026

08:00

GB

Bruttoinlandsprodukt

12.02.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

12.02.2026

k.A.

US

Coinbase Quartalszahlen

12.02.2026

k.A.

FR

L’Oréal Quartalszahlen

12.02.2026

k.A.

DE

Mercedes-Benz Quartalszahlen

12.02.2026

k.A.

DE

Siemens Quartalszahlen

12.02.2026

k.A.

DE

Thyssenkrupp Quartalszahlen

13.02.2026

08:30

CH

Verbraucherpreisindex

13.02.2026

11:00

EZ

Bruttoinlandsprodukt

13.02.2026

14:30

US

Verbraucherpreisindex

13.02.2026

k.A.

US

Moderna Quartalszahlen

Stand: 06.02.2026; Quelle: Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven2026-02-09T09:47:36+01:00

Schlagzeilen machen Kurse

KeyInvest Blog

2. Februar 2026

Schlagzeilen machen Kurse

Die vergangene Börsenwoche hatte es in sich: Aktienmärkte suchten mehrfach nach Halt und fanden ihn nur auf Zeit, während die Edelmetalle regelrecht Kapriolen schlugen. Gold und Silber liefen erst in ein Rekordfieber hinein, um dann in eine scharfe Korrektur zu kippen.* Die Bewegungen wirkten wie ein Seismograf für ein Umfeld, in dem Anleger auf Wachstum setzen wollen, aber die geopolitische Risikoprämie hoch ist. Treiber dieser Nervosität waren unter andrem die angespannte Lage rund um Iran, die Diskussion über die künftige Führung der US-Notenbank – und die generelle Frage, wie stark Politik inzwischen in die Geldpolitik eingreift.

US-Notenbankchef nominiert

US-Präsident Donald Trump hat zum Wochenschluss die Spekulationen um den künftigen Notenbankchef beendet und den früheren Fed-Direktor Kevin Warsh nominiert. Formal ist das Verfahren aber noch nicht abgeschlossen: Der Senat muss zustimmen, und in Washington zeichnet sich bereits ab, dass die Personalie in innenpolitische Auseinandersetzungen hineingezogen werden könnte. Warsh ist für Anleger schwer in eine Schublade zu stecken. In der Finanzkrise galt er als bestens vernetzt zur Wall Street, zugleich ist sein Ruf nicht der eines klassischen „Tauben“-Kandidaten, der reflexhaft auf schnelle Zinssenkungen drängt. Neu ist jedoch, dass er sich zuletzt offen für niedrigere Zinsen gezeigt hat und so auf Linie mit der Trump-Regierung ist. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 30.01.2026)

Für den Aktienmarkt würde das auf den ersten Blick Rückenwind bedeuten. Denn ein glaubwürdiger Pfad zu sinkenden Leitzinsen reduziert Diskontsätze, stützt Bewertungen und hält die Wachstumswerte hoch. Auf der anderen Seite bleibt die Debatte über die Unabhängigkeit der Notenbank, die wie Sand im Getriebe wirkt und die Volatilität erhöht. Das zeigte sich unmittelbar nach der Nominierung: Der Dollar zog an, während die Edelmetalle abrupt abtauchten.*

Berichtssaison mit Schönheitsfehlern

Dieses Muster aus „Risk on“ in Wellen und „Risk off“ in Schüben prägt derzeit auch die Berichtssaison. Während Meta überzeugte zeigte Microsoft, wie dünn die Nerven sind: Ein Cloud-Wachstum, das „nur“ knapp über den Erwartungen liegt, reicht in einem Premium-bewerteten Markt nicht mehr aus. Das lässt sich auch in Europa feststellen. SAP enttäuschte mit Signalen einer Verlangsamung bei wichtigen Cloud-Auftragseingängen, was der Aktie zweistellige Kursverluste bescherte.* Für die kommende Woche bleibt die Berichtssaison ein zentrales Risiko- und Chancenfeld. In den USA stehen unter anderem Zahlen von Alphabet, Pfizer und PayPal an, in Europa rücken Werte wie Novo Nordisk und Infineon in den Fokus und hierzulande öffnen Julius Bär und Novartis ihre Bücher. Insgesamt berichten aus dem S&P 500 diese Woche 129 Unternehmen, aus dem STOXX 600 sind es 84 Unternehmen. Nach den jüngsten Reaktionen ist dabei klar: Der Markt honoriert nicht mehr automatisch ordentliche Zahlen. Vielmehr werden Beweise verlangt, dass der Wachstumspfad belastbar ist. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 30.01.2026)

Wirtschaft und Geldpolitik

Makroseitig kamen aus dem Euroraum zuletzt konstruktive Signale. Das Bruttoinlandsprodukt der Euro-Zone legte im vierten Quartal um 0.3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu – etwas stärker als erwartet. Auf Jahressicht steht damit ein Plus von 1,5 Prozent. Doch nicht jedes Land performte gleicht gut: Während Spanien enorme Dynamik zeigt, bewegen sich Deutschland und Italien im eher unspektakulären Bereich. Daher wird interessant, wie die EZB damit umgeht. Auf ihrer geldpolitischen Sitzung diese Woche spricht vieles für eine Fortsetzung der Pause: Der Einlagensatz liegt bei 2.0 Prozent, die Teuerung notiert mit rund 1.9 Prozent nahe am Ziel. Allerdings gibt es ein Störfeuer: Der Dollar-Verfall. Das Währungspaar EUR/USD ist vergangene Woche erstmals seit 2021 über die Marke von 1.20 Dollar gestiegen. Dies spiegelt die unvorhersehbare US-Wirtschaftspolitik wider. Die EZB unterstellt bei ihren Projektionen für 2026 einen durchschnittlichen Wechselkurs von 1.16. Sollte als der Euro stark bleiben, könnte dies allmählich Auswirkungen auf die Konjunktur- und Inflationsprojektion der Zentralbank haben. Umso genauer werden Marktteilnehmer den Worten auf der Pressekonferenz am Donnerstag um 14:45 Uhr folgen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 30.01.2026)

Daneben spielt die Geopolitik weiterhin eine wichtige Rolle. So wirkt die Iran-Lage als Preistreiber am Ölmarkt, was wiederum die Inflationssorgen reaktivieren könnte. Im Terminkalender stehen die Teuerungsdaten für den Euroraum im Januar. Zuletzt lag die Teuerungsrate mit 1.9 Prozent nur knapp unter der EZB-Zielmarke von 2.0 Prozent. Dagegen liefert ein zweiter geopolitischer Strang, ein kleines Beruhigungssignal: die verabredete Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine. Dies nährt die Hoffnung, dass der Konflikt zumindest in einen verhandelbareren Modus wechseln könnte. Die geplanten Friedensgespräche in Abu Dhabi am Wochenende wurden auf Mittwoch/Donnerstag verschoben. (Quelle: Reuters, Medienberichte, 30.01./01.02.2026) Unterm Strich spricht vieles für nervöse Märkte. Chancen ja – jedoch mit dem Bewusstsein, dass 2026 bislang vor allem eines liefert: Schlagzeilen, die Kurse machen.

EZB-Einlagefazilität

Stand: 30.01.2026; Quelle: EZB

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

Wichtige Wirtschafts- und Unternehmenstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

02.02.2026

08:30

CH

Einzelhandelsumsätze

02.02.2026

09:30

CH

SWME – Einkaufsmanagerindex

02.02.2026

16:00

US

ISM Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe

02.02.2026

k.A.

CH

Julius Bär Quartalszahlen

02.02.2026

k.A.

US

Walt Disney Quartalszahlen

03.02.2026

k.A.

US

PayPal Quartalszahlen

03.02.2026

k.A.

US

Pfizer Quartalszahlen

04.02.2026

10:00

EZ

Einkaufsmanagerindex

04.02.2026

11:00

EZ

Verbraucherpreisindex

04.02.2026

14:15

US

ADP Beschäftisgungsveränderung

04.02.2026

16:00

US

ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen

04.02.2026

k.A.

US

Alphabet Quartalszahlen

04.02.2026

k.A.

DE

Infineon Quartalszahlen

04.02.2026

k.A.

CH

Novartis Quartalszahlen

04.02.2026

k.A.

DK

Novo Nordisk Quartalszahlen

04.02.2026

k.A.

CH

UBS Quartalszahlen

05.02.2026

11:00

EZ

Einzelhandelumsätze

05.02.2026

13:00

GB

BoE Zinssatzentscheidung

05.02.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

05.02.2026

14:45

EZ

EZB Pressekonferenz

05.02.2026

k.A.

US

Amazon Quartalszahlen

05.02.2026

k.A.

EZ

BNP Paribas Quartalszahlen

05.02.2026

k.A.

US

Strategy Quartalszahlen

06.02.2026

08:00

DE

Industrieproduktion

06.02.2026

09:00

CH

SECO Verbraucherklima

06.02.2026

09:00

CH

Arbeitslosenquote

06.02.2026

14:30

US

Arbeitslosenquote

06.02.2026

16:00

US

Uni Michigan Verbrauchervertrauen

06.02.2026

k.A.

JP

Toyota Motor Quartalszahlen

06.02.2026

k.A.

US

Under Armour Quartalszahlen

Stand: 30.01.2026; Quelle: Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Schlagzeilen machen Kurse2026-02-02T10:23:17+01:00

Zollfrieden, Goldrausch und Fed im Fokus

KeyInvest Blog

26. Januar 2026

Zollfrieden, Goldrausch und Fed im Fokus

Die transatlantischen Märkte atmen auf – zumindest vorerst. Nachdem der Zollstreit zwischen den USA und Europa wie ein Damoklesschwert über den Börsen hing, sorgte das überraschende Einlenken von US-Präsident Donald Trump in der zweiten Wochenhälfte für eine erste Entspannung. Die Rücknahme der angedrohten Strafzölle im Zusammenhang mit dem Grönland-Konflikt nahm den Aktienmärkten einen wesentlichen Belastungsfaktor.

Diese fragile Beruhigung passt ins Gesamtbild eines Marktes, der sich derzeit zwischen robusten Fundamentaldaten und erheblichen geopolitischen Risiken bewegt. Zwar unterstreichen die jüngsten US-Konjunkturdaten die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft: Die US-Wirtschaft wuchs im dritten Quartal 2025 mit 4.4 Prozent etwas stärker als erwartet, die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen unter den Prognosen und auch der Konsum bleibt ein stabilisierender Faktor. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 22.01.2025) Gleichzeitig ist die Nervosität hoch, weil politische Entscheidungen zunehmend kurzfristig und schwer kalkulierbar erscheinen. Besonders deutlich spiegelt sich dieses latente Misstrauen in der anhaltenden Rallye am Edelmetallmarkt wider. Gold und Silber setzen ihren historischen Höhenflug fort und markieren beinahe im Wochentakt neue Rekorde. Gold knackte die Marke von 5‘000 US-Dollar je Feinunze, Silber hat die psychologisch wie symbolisch wichtige Schwelle von 100 US-Dollar ebenfalls bereits überschritten.* Insbesondere Silber profitiert von seiner Doppelrolle als Anlage- und Industriemetall. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 22./26.01.2026)

Während sich der transatlantische Zollkonflikt zumindest temporär entschärft hat, bleibt ein anderer geopolitischer Brandherd ungelöst: die Ukraine. Die diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe oder gar einen tragfähigen Frieden haben bislang keinen Durchbruch gebracht. Zwar wurde in Abu Dhabi intensiv verhandelt, doch die Fronten bleiben verhärtet. Am Sonntag gab Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj dann bekannt, dass ein Dokument der USA über Sicherheitsgarantien vollständig ausgearbeitet und unterzeichnungsreif sei. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 25.01.2026)

Notenbank im Fokus

Der Blick richtet sich auf eine Woche, die das Potenzial hat, neue Impulse zu setzen. Im Zentrum steht dabei die anstehende Sitzung der US-Notenbank. Die Erwartungshaltung ist eindeutig: Eine Zinspause gilt als nahezu ausgemacht. Angesichts einer Inflationsrate, die zuletzt seitwärts tendierte, und eines Arbeitsmarktes, der zwar an Dynamik verliert, aber keineswegs einbricht, sieht der Markt keinen akuten Handlungsdruck und rechnet nicht mit einer Fortsetzung der Lockerungspolitik. Vielmehr dürfte die Notenbank abwarten wollen, bis temporäre Verzerrungen – etwa durch tarifbedingte Preiseffekte oder administrative Sonderfaktoren – aus den Daten herausgerechnet sind. Mindestens ebenso wichtig wie der Zinsentscheid selbst wird jedoch die Kommunikation. Anleger hoffen auf Hinweise, wie es in den kommenden Monaten weitergehen könnte: Bleibt es bei einem längeren Abwarten, oder rücken Zinssenkungen im Frühjahr wieder näher? Hinzu kommt eine politische Dimension, die ungewöhnlich stark in den Fokus gerückt ist. Die wiederholten Angriffe aus dem Weissen Haus auf die Unabhängigkeit der Notenbank und die offene Diskussion über die Nachfolge an der Fed-Spitze sorgen für zusätzliche Unsicherheit. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 23.01.2026)

Kursbewegende Konjunkturdaten und Unternehmensbilanzen

Neben der Geldpolitik rücken auch wichtige Konjunkturdaten in den Blick. In Europa stehen unter anderem die Wachstumszahlen für das vierte Quartal auf der Agenda. Erwartet wird ein moderates Plus, getragen vor allem von den südeuropäischen Volkswirtschaften. Ergänzt wird das Bild durch Stimmungsindikatoren wie den Ifo-Index in Deutschland, der Hinweise darauf geben dürfte, ob sich die zuletzt leichte Aufhellung in den Einkaufsmanagerindizes verfestigt. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 23.01.2026)

Ein weiterer Schwerpunkt der Woche ist die laufende Berichtssaison. Besonders in den USA erreicht sie eine spannende Phase, denn eine Reihe der „Magnificent Seven“ (Microsoft, Meta, Tesla und Apple) legt ihre Zahlen vor. Die Tech-Riesen haben in den vergangenen Jahren nicht nur die Kursentwicklung der Wall Street massgeblich geprägt, sondern auch die Bewertungen der Indizes nach oben getrieben. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Die Prognosen zu erfüllen dürfte nicht reichen, die Märkte warten auf Signale für nachhaltiges Wachstum, insbesondere im margenstarken KI-Geschäft. Enttäuschungen könnten hier schnell zu spürbaren Korrekturen führen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 23.01.2026)

Auch in Europa nimmt die Bilanzsaison Fahrt auf. Mit den Zahlen grosser Industrie- und Technologiekonzerne wie ABB und SAP wird sich zeigen, ob die Hoffnung auf eine konjunkturelle Bodenbildung gerechtfertigt ist. Gerade für den heimischen Markt ist das von Bedeutung: Der SMI bewegt sich nach seinem Allzeithoch in einer Art Wartestellung. Ohne überzeugende Unternehmensausblicke dürfte es schwer werden, neue Höchststände nachhaltig zu verteidigen. Unterm Strich bleibt das Marktumfeld komplex. Die Entspannung im Zollstreit hat Zeit gekauft, aber keine strukturellen Probleme gelöst. Die Rallye bei Gold und Silber ist Ausdruck tief sitzender Unsicherheit, die geopolitischen Konflikte wirken fort, und die Welt steht unter ungewohnt starkem politischem Einfluss. Kurzfristig dürften aber die Notenbanksignale, Konjunkturdaten und Unternehmensbilanzen wertvolle Hinweise für den weiteren Kursverlauf liefern. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 30.12.2025)

Gold vs. Silber (5 Jahre, nur zu illustrativen Zwecken, Umbasierung auf 100%)*

Stand: 23.01.2026; Quelle: Reuters

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

Wichtige Wirtschaftstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

26.01.2026

10:00

DE

Ifo Geschäftsaussichten

26.01.2026

10:30

EZ

Sentix Investorenvertrauen

27.01.2026

08:00

DE

Einzelhandelsumsätze

27.01.2026

k.A.

US

Boeing Quartalszahlen

27.01.2026

10:00

CH

Logitech Quartalszahlen

27.01.2026

k.A.

FR

LVMH Quartalszahlen

27.01.2026

k.A.

US

Texas Instruments Quartalszahlen

28.01.2026

00:50

JP

BoJ Sitzungsprotokoll

28.01.2026

08:00

DE

GfK Verbrauchervertrauen

28.01.2026

20:00

US

Fed Zinsentscheid

28.01.2026

20:30

US

FOMC Pressekonferenz

28.01.2026

k.A.

NL

ASML Quartalszahlen

28.01.2026

k.A.

US

IBM Quartalszahlen

28.01.2026

10:30

US

Meta Platforms Quartalszahlen

28.01.2026

11:30

US

Microsoft Quartalszahlen

28.01.2026

11:30

US

Tesla Quartalszahlen

29.01.2026

08:00

CH

Handelsbilanz

29.01.2026

11:00

EZ

Verbrauchervertrauen

29.01.2026

11:00

EZ

Geschäftsklimaindex

29.01.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

29.01.2026

k.A.

CH

ABB Quartalszahlen

29.01.2026

k.A.

US

Apple Quartalszahlen

29.01.2026

k.A.

CH

Givaudan Quartalszahlen

29.01.2026

k.A.

SW

H&M Quartalszahlen

29.01.2026

k.A.

CH

Roche Quartalszahlen

29.01.2026

k.A.

DE

SAP Quartalszahlen

30.01.2026

00:30

JP

Verbraucherpreisindex

30.01.2026

00:50

JP

Einzelhandelsumsätze

30.01.2026

09:00

CH

KOF Leitindikator

30.01.2026

10:00

DE

Bruttoinlandsprodukt

30.01.2026

11:00

EZ

Bruttoinlandsprodukt

30.01.2026

14:00

DE

Verbraucherpreisindex

30.01.2026

14:30

US

Erzeugerpreisindex

30.01.2026

k.A.

US

Exxon Mobil Quartalszahlen

Stand: 23.01.2026; Quelle: Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Zollfrieden, Goldrausch und Fed im Fokus2026-01-26T11:18:35+01:00

Die Welt blickt nach Davos

KeyInvest Blog

19. Januar 2026

Die Welt blickt nach Davos

Am Flughafen Zürich geht es hoch her. Zahlreiche Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos landen am Airport in Kloten. Damit Aviation-Fans die ihre mitunter speziellen Jets besser beobachten können, passt der Flughafen die Öffnungszeiten der Zuschauerterrasse an und führt zudem spezielle Rundfahrten durch. Das Interesse ist gross: Sämtliche 16, bis zum 23. Januar 2026 geplanten „WEF-Touren“ sind ausgebucht. (Quelle: Flughafen Zürich, News, 13.01.2026) Am kommenden Mittwoch haben die „Spotter“ gute Chancen, die Air Force One vor die Linse zu bekommen. US-Präsident Donald Trump fliegt mit der Regierungsmaschine nach Zürich, um dann nach Davos weiterzureisen. Er bringt die grösste bisher am WEF vertretene US-Delegation mit. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 14.01.2026)

45 Minuten voller Brisanz

Wenn Trump um 14:30 Uhr das Podium betritt, werden nicht nur die im Kongresszentrum anwesenden Politiker, Manager, Wissenschaftler und Journalisten gebannt zuhören. Seine auf 45 Minuten ausgelegte Rede dürfte auch an den Börsen viel Beachtung finden. Die Agenda des US-Präsidenten ist gespickt mit marktrelevanten Themen. Dazu zählt der Angriff auf Venezuela genauso, wie die Lage im Iran, der Druck auf die Notenbank sowie auch und gerade der Griff der Staaten nach Grönland. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 14.01.2026)

Was den letztgenannten Punkt anbelangt, hat Trump am Wochenende nachgelegt: Er kündigte Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten – darunter Deutschland, Frankreich und Grossbritannien – an. Ab dem 1. Februar soll auf Einfuhren aus insgesamt acht Ländern in die USA ein Obolus von zehn Prozent anfallen. Falls es nicht zu einer Einigung über den Kauf Grönlands durch die USA kommt, möchte Trump die Zölle ab 1. Juni auf 25 Prozent erhöhen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 17.01.2026)

Ein „glänzendes“ Duo

Der erneute Griff zum „Zollhammer“ samt den damit einhergehenden Risiken für die Konjunktur rückt Edelmetalle mehr denn je in den Fokus. Zum Start in die Woche erreichten die als „Sichere Häfen“ geltenden Rohstoffe neue Höchstmarken. Während Gold nun erstmals auf die Marke von 4’700 US-Dollar je Feinunze zusteuert, erreichte Silber ein historisches Top von 94.08 US-Dollar je Unze.* Der ETC (Symbol: CPMCIU)** auf den UBS CMCI Precious Metals CHF Monthly Hedged TR Index bringt dieses „glänzende“ Duo zusammen. Gold steuert 84.2 Prozent zum Basiswert bei, der Rest entfällt auf Silber. Schwankungen zwischen der Produktwährung Schweizer Franken und der Rohstoffvaluta US-Dollar werden auf monatlicher Basis ausgeklammert.

Allerdings besteht kein Kapitalschutz. Es kommt zu Verlusten, sobald der zugrundeliegende Index unter dem Einstiegspreis zu liegen kommt. Zudem trägt der Anleger bei Strukturierten Produkten das Emittentenrisiko, so dass das eingesetzte Kapital – unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes – verloren gehen kann.

Filmreife Übernahmeschlacht

Neben dem Auftritt des US-Präsidenten in der Schweiz bleibt die US-Berichtssaison ein wichtiges Thema. Nachdem die Banken den Anfang gemacht haben, stehen jetzt die Resultate namhafter Industrie- und Konsumkonzerne auf der Agenda. Als einer der ersten grossen Vertreter der Technologiebörse NASDAQ publiziert Netflix am morgigen Dienstag die Resultate für das vierten Quartal 2025. Dann dürfte sich der Streaminganbieter auch zum milliardenschweren Übernahmekampf um Warner Bros Discovery äussern. Neben Netflix möchte Paramount Skydance die für Blockbuster-Produktionen wie „Harry Potter“ oder „Game of Thrones“ bekannten Hollywood-Studios kaufen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 16.01.2026)

Doppel-News aus Japan

Vor dem Wochenende steht eine Zinsentscheidung an. Am Freitag, 23. Januar 2026, legt die Bank of Japan ihren Schlüsselsatz fest. Von Reuters befragte Ökonomen gehen davon aus, dass es zunächst nicht zu einer weiteren Erhöhung kommt. Im Dezember 2025 hatte die BoJ die Zinsen um 25 Basispunkte auf 0.75 Prozent, das höchste Niveau seit drei Jahrzenten, angehoben. Ein Thema dürften an der Sitzung auch die geplanten Neuwahlen in Japan sein. Premierministerin Sanae Takaichi möchte das Parlament – ebenfalls am kommenden Freitag – auflösen. Ziel dürfte sein, mit dem Urnengang die derzeit hohen Zustimmungswerte in mehr Macht für die Regierungschefin umzumünzen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 15.01.2026)

Ein Hinweis zum Schluss: Die Wall Street bleibt am heutigen Montag wegen des Feiertages „Martin Luther King Day“ geschlossen.

UBS CMCI Precious Metals CHF Monthly Hedged TR Index (5 Jahre, Angaben in CHF)*

Stand: 16.01.2026; Quelle: UBS AG, Reuters

*Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

**Die Konditionen der ETCs werden jährlich überprüft und können mit einer Frist von 12 Monaten nach Bekanntgabe angepasst werden.

Wichtige Wirtschaftstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

19.01.2026

18:00

CH

Eröffnung WEF 2026 Davos

19.01.2026

22:00

US

Starbucks Quartalszahlen

20.01.2026

08:30

CH

Produzenten-/Importpreise Dezember 2025

20.01.2026

11:00

DE

ZEW Index Januar 2026

20.01.2026

13:00

US

Fastenal Quartalszahlen

20.01.2026

15:30

US

3M Quartalszahlen

20.01.2026

22:00

US

Netflix Quartalszahlen

20.01.2026

22:00

US

United Airlines Quartalszahlen

21.01.2026

14:30

CH

Trump-Rede am WEF 2026

21.01.2026

14:30

US

Johnson & Johnson Quartalszahlen

21.01.2026

14:30

US

Travelers Companies Quartalszahlen

21.01.2026

14:30

US

Charles Schwab Quartalszahlen

21.01.2026

16:00

US

Bauausgaben Oktober 2025

22.01.2026

14:30

US

Procter & Gamble Quartalszahlen

22.01.2026

14:30

US

Freeport-McMoRan Quartalszahlen

22.01.2026

14:30

US

BIP (final) 3. Quartal 2025

22.01.2026

16:00

US

PCE Preisindex November 2025

22.01.2026

22:00

US

Intel Quartalszahlen

22.01.2026

22:00

US

Intuitive Surgical Quartalszahlen

22.01.2026

22:00

US

CSX Quartalszahlen

23.01.2026

03:30

JP

BoJ: Zinsentscheidung

23.01.2026

09:30

DE

HCOB Einkaufsmanagerindex Januar 2026

23.01.2026

10:00

EZ

HCOB Einkaufsmanagerindex Januar 2026

23.01.2026

15:45

US

S&P Global Einkaufsmanagerindex Januar 2026

23.01.2026

16:00

EZ

Verbrauchervertrauen Januar 2026

Stand: 19.01.2026; Quelle: Refinitiv

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Die Welt blickt nach Davos2026-01-19T13:56:52+01:00

Berichtssaison, Inflation und Politik als Taktgeber

KeyInvest Blog

12. Januar 2026

Berichtssaison, Inflation und Politik als Taktgeber

Die Märkte haben in der vergangenen Woche ihre starke Form bestätigt. In Europa markierte der SMI und auch der DAX, der erstmals nachhaltig die Marke von 25‘000 Punkte durchbrach, neue Rekorde. Auch in den USA kletterten die Indizes auf neue Höchststände.* Getragen wurde die Rallye von einer Mischung aus soliden Konjunktursignalen, anhaltenden Zinssenkungserwartungen und einer weiterhin robusten Nachfrage nach Technologietiteln.

Rüstung im Fokus

Ein wichtiger Impuls kam von den US-Arbeitsmarktdaten für Dezember. Zwar blieb der Stellenaufbau verhalten, die Arbeitslosenquote sank jedoch überraschend deutlich. Marktbeobachter sprachen von einem Arbeitsmarkt im „No Hire – No Fire“-Modus: keine Überhitzung, aber auch kein Einbruch. In Kombination mit zuletzt moderaten Inflationsdaten stärkte dies die Hoffnung, dass die US-Notenbank ihren Lockerungskurs fortsetzen kann. Entsprechend blieben Anleihen und Dollar stabil, während risikoreichere Anlageklassen zulegten.* In Europa rückte erneut die Geopolitik in den Fokus. Die Militäraktion der USA in Venezuela unterstrich, dass die internationale Lage angespannt bleibt. Paradoxerweise wirkte dies an den Märkten kurzfristig unterstützend: Rüstungsaktien gehörten zu den grössten Gewinnern, nachdem US-Präsident Donald Trump zusätzlich höhere Verteidigungsausgaben in Aussicht stellte.* Gleichzeitig nährte die Hoffnung auf ein höheres Ölangebot nach dem Eingreifen in Venezuela die Erwartung sinkender Energiepreise – ein potenziell dämpfender Faktor für die Inflation. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 09.01.2026)

Auch in den USA bestimmen weiterhin politische Schlagzeilen das Geschehen. So gab Trump Anweisung, Hypothekenanleihen im Volumen von 200 Milliarden US-Dollar kaufen zu lassen, um Wohnkosten zu senken, was wiederum die Aktien von Hypothekenfinanzierern beflügelte. Zudem sorgte seine öffentliche Aussage über ein „grossartiges Treffen“ mit dem Intel-Chef für einen Kurssprung beim Chipkonzern.* Hinzu kam ein weiterer Vorstoss des US-Präsidenten mit potenziell weitreichenden Implikationen für den Finanzsektor: die Forderung nach einer Obergrenze von zehn Prozent für Kreditkartenzinsen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 09.01.2026)

Starschuss in die Quartalssaison

In der kommenden Woche dürften sich die Blicke der Anleger auf drei zentrale Themen richten: die beginnende Berichtssaison in den USA, neue Konjunkturdaten und die politische Agenda aus dem Weissen Haus. Den Auftakt zur Quartalssaison machen traditionell die grossen US-Banken. JPMorgan, Citigroup, Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs und Morgan Stanley öffnen in den nächsten Tagen ihre Bücher. Für den Markt sind diese Zahlen von besonderer Bedeutung, da sie einen frühen Einblick in den Zustand der Realwirtschaft geben. Investoren werden insbesondere auf Hinweise zur Kreditnachfrage, zu Zahlungsausfällen bei Kreditkarten sowie zur Entwicklung des Investmentbankings achten. Vor dem Hintergrund von Trumps Diskussion über eine mögliche Zinsobergrenze für Kreditkarten könnte zudem jede Aussage der Institute zur Profitabilität im Konsumentenkreditgeschäft erhöhte Aufmerksamkeit erhalten. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 09.01.2026)

Das höchste Gewinnwachstum veranschlagen Analysten im Vorfeld bei der Citigroup. Es wird erwartet, dass das Finanzinstitut ein Ergebnis je Aktie für den Zeitraum Oktober bis Dezember von 1.58 US-Dollar ausweisen wird, dies entspricht einem Plus von 17.9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die rote Laterne trägt dagegen Goldman Sachs, hier rechnet der Konsens mit einem Rückgang. (Quelle: Nasdaq, Medienberichte, 08./09.01.2026) Über die Banken hinaus dürfte die Berichtssaison als Test für die hohen Bewertungen dienen. Beim S&P 500 wird ein Gewinnwachstum von 8.3 Prozent im vierten Quartal 2025 erwartet, das 12-Monats-KGV beträgt dagegen 22.2 und liegt deutlich über dem Fünf- und Zehn-Jahresdurchschnitt (20.0/18.7). (Quelle: FactSet, Earnings Insights, 09.01.2026) Die Märkte haben also bereits viel Positives eingepreist. Um die jüngsten Kursgewinne zu rechtfertigen, müssen die Unternehmen nicht nur solide Ergebnisse liefern, sondern auch ihre Ausblicke bestätigen oder gar anheben. Enttäuschungen könnten angesichts der engen Bewertungsspannen rasch zu Gewinnmitnahmen führen.

Teuerung vs. Politik

Makroökonomisch steht in den USA die Veröffentlichung der Inflationsdaten für Dezember im Mittelpunkt. Nach zuletzt niedrigen Teuerungsraten hoffen Anleger auf eine Bestätigung des disinflationären Trends. Die Zahlen werden als wichtiger Baustein für die nächste Zinsentscheidung gewertet. Sollte sich ein erneuter Rückgang der Inflation abzeichnen, könnten Zinssenkungserwartungen neuen Auftrieb erhalten. Ergänzt werden die Inflationszahlen durch die US-Einzelhandelsumsätze, die Aufschluss über die Stärke des Konsums geben – einem der zentralen Pfeiler der amerikanischen Wirtschaft. Zudem steht das Investorenvertrauen in der Eurozone an. Ökonomen erwarten einen Wert von minus 5.0 nach minus 6.2 Punkten im Dezember. (Quelle: Reuters, Medienberichte, 09.01.2026) Den Wochenabschluss macht das Bruttoinlandsprodukt von China. Der IMF erwartet einen Wert von fünf Prozent (Quelle: IMF, Medienbericht, 09.12.2025)

Politisch bleibt Trump ein nicht zu unterschätzender Marktfaktor. Seine jüngsten Äusserungen zu Hypothekenfinanzierern, sein Vorstoss zur Kreditkartenzins-Obergrenze und die medienwirksamen Treffen mit Unternehmenslenkern wie dem Intel-Chef zeigen, wie unmittelbar politische Kommunikation derzeit auf einzelne Sektoren durchschlägt. Für Anleger bedeutet dies: Neben Fundamentaldaten gewinnen Schlagzeilen an Bedeutung – ein ausgewogener Mix aus Wachsamkeit und Selektivität bleibt also das Gebot der Stunde.

Gewinnschätzung je Aktie Q4/2025 in US-Dollar (Wachstumsrate gg. Vorjahr)

Stand: 09.01.2026; Quelle: Nasdaq

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

Wichtige Wirtschaftstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

12.01.2026

10:30

EZ

Sentix Investorenvertrauen

13.01.2026

08:00

GB

Arbeitslosenquote

13.01.2026

14:30

US

Verbraucherpreisindex

13.01.2026

k.A.

US

Delta Airlines Quartalszahlen

13.01.2026

k.A.

US

JPMorgan Chase Quartalszahlen

14.01.2026

04:00

CN

Handelsbilanz

14.01.2026

14:30

US

Einzelhandelsumsätze

14.01.2026

14:30

US

Erzeugerpreisindex

14.01.2026

k.A.

US

Bank of America Quartalszahlen

14.01.2026

k.A.

US

Citigroup Quartalszahlen

14.01.2026

k.A.

US

Wells Fargo Quartalszahlen

15.01.2026

03:00

CN

Einzelhandelsumsätze

15.01.2026

03:00

CN

Industrieproduktion

15.01.2026

08:00

GB

Bruttoinlandsprodukt

15.01.2026

11:00

EZ

Industrieproduktion

15.01.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

15.01.2026

14:30

US

Philly-Fed-Herstellungsindex

15.01.2026

14:30

US

NY Empire-State-Produktionsindex

15.01.2026

k.A.

US

Goldman Sachs Quartalszahlen

15.01.2026

k.A.

US

Micron Technology Quartalszahlen

15.01.2026

k.A.

US

Morgan Stanley Quartalszahlen

16.01.2026

03:00

CN

Bruttoinlandsprodukt

Stand: 09.01.2026; Quelle: Reuters

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Berichtssaison, Inflation und Politik als Taktgeber2026-01-12T09:18:09+01:00

Realismus statt Euphorie

KeyInvest Blog

05. Januar 2026

Realismus statt Euphorie

Das Börsenjahr 2025 hat eindrucksvoll vor Augen geführt, wie unterschiedlich regionale Aktienmärkte performen können – und wie stark sie dennoch durch gemeinsame Megatrends miteinander verbunden sind. In Europa glänzten die Börsen mit dem stärksten Jahr seit 2021: Der breite STOXX 600 legte knapp 17 Prozent zu, nationale Leitindizes wie der DAX oder der spanische IBEX 35 verbuchten sogar Kursgewinne von mehr als einem Fünftel respektive nahezu 50 Prozent.* Sinkende Zinsen, fiskalische Impulse und eine Umschichtung aus teuren US-Tech-Werten sorgten dabei für Rückenwind.

Asien überrascht

Aber auch der Blick nach Übersee fällt positiv aus, wenn auch im Detail etwas differenzierter. Der S&P 500 gewann rund 16 Prozent, der Nasdaq gar mehr als 20 Prozent.* Treiber war erneut die Euphorie rund um die Künstliche Intelligenz (KI). Doch die Rallye war stark konzentriert auf die Schwergewichte, was die Bewertungen nach oben trieb und zum Jahresende für eine spürbare Zurückhaltung beim Börsenpublikum sorgte. Asien sorgte dagegen für viele Beobachter für eine Überraschung: Während lange Zeit Zweifel an der chinesischen Konjunktur überwogen, erlebten die Börsen in Shanghai und Hongkong 2025 ihr bestes Jahr seit Langem. Der Hang Seng legte um 28 Prozent zu, getragen von staatlichen Stimulusprogrammen, einem stabileren Yuan sowie einer wachsenden Zuversicht in die Innovationskraft chinesischer Technologie- und KI-Unternehmen.* Anleger haben das Reich der Mitte also wieder stärker auf dem Radar. Und das könnte auch so bleiben: Der chinesische Präsident Xi Jinping hat zum Jahreswechsel weitere Konjunkturhilfen in Aussicht gestellt. Damit untermauert das Oberhaupt die jüngsten Zusagen der Regierung, fiskalische Massnahmen zur Stärkung von Einkommen, Konsum und Investitionen zu ergreifen, um das Wachstum im Bereich der Fünf-Prozent-Marke zu stabilisieren. (Quelle: Reuters, Medienberichte, 31.12.2025)

Verhaltener Start

Der Übergang ins neue Jahr verlief dennoch ohne Euphorie. Die ersten Handelstage waren geprägt von dünnen Umsätzen und einer gewissen Orientierungslosigkeit. Selbst wenn der Jahresbeginn meist nur ein schlechter Indikator für den weiteren Verlauf ist, dürften die alten Fragen auf der Agenda bleiben: Wie weit kann der KI-Boom noch gehen? Wie weit reichen die Zinssenkungsspielräume der Notenbanken? Und wie robust ist die Weltwirtschaft wirklich?

Gerade die Geldpolitik bleibt ein zentraler Ankerpunkt. Das Fed hat im Dezember die Zinsen erneut gesenkt, für 2026 aber lediglich einen weiteren Schritt nach unten signalisiert. Das steht im Kontrast zu den Erwartungen der Marktteilnehmer, die auf mehrere Zinsschritte hoffen. Hinzu kommt eine politische Komponente: Die im Mai 2026 anstehende Neubesetzung der Fed-Spitze birgt das Risiko, dass Zweifel über die Unabhängigkeit der Notenbank aufkommen. In Europa wirkt das Umfeld auf den ersten Blick dagegen stabiler: Die EZB hat den Zinssenkungszyklus hinter sich und signalisiert vorerst Ruhe. Zudem setzt Europa auf fiskalische Programme und strukturelle Investitionen, etwa in Infrastruktur, Verteidigung und Energiewende. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 02.01.2026)

Geopolitisch scheint keine Entspannung in Sicht. Die Hoffnung auf einen raschen Friedensplan in der Ukraine haben sich zum Jahreswechsel erneut zerschlagen, wodurch der permanente Unsicherheitsfaktor zunächst erhalten bleibt. Gleichzeitig weitet sich der geopolitische Fokus aus. Der jüngste Angriff der USA auf Venezuela zeigt, dass auch in Südamerika neue Konfliktherde entstehen können. In Fernost bleibt Taiwan ein neuralgischer Punkt, was das bislang grösste Militärmanöver und Raketenabschüsse in Richtung Insel unterstreichen. (Quelle: Reuters, Medienberichte, 30.12.2025/03.01.2026)

Augen auf!

Für Anleger bedeutet der Start ins Börsenjahr 2026 vor allem eines: Realismus. Dennoch sollten Chancen erhalten bleiben, insbesondere bei Qualitätsaktien. Diversifikation, ein wacher Blick auf politische Risiken und ein nüchterner Umgang mit Tech-Hypes könnten der Schlüssel zum Erfolg sein. Als erstes aber gilt es die anstehenden Konjunkturdaten richtig einzuordnen. Die neue Woche ist bereits voll von wichtigen Terminen. So werden in den USA sowie auch in der Eurozone und in der Schweiz Inflationszahlen erwartet. Hierzulande gehen Experten davon aus, dass sie die Teuerung weiterhin um die Null-Prozent-Marke bewegt. Auch die Einzelhandelsumsätze stehen dies- und jenseits des Atlantiks auf der Agenda. Um den weiteren Kurs der US-Notenbank einschätzen zu können, richtet sich der Fokus der Anleger zudem auf die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe. Experten verweisen jedoch auf Schwierigkeiten bei der saisonalen Bereinigung wöchentlicher Daten rund um die Feiertage. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 30.12.2025)

Performance 2025 ausgewählter Indizes

Stand: 02.01.2026; Quelle: Reuters

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

Wichtige Wirtschaftstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

05.01.2026

08:30

CH

Einzelhandelsumsätze

05.01.2026

10:30

EZ

Sentix Investorenvertrauen

05.01.2026

16:00

US

ISM Einkaufsmanagerindex

06.01.2026

09:30

CH

SWME Einkaufsmanagerindex

06.01.2026

10:00

EZ

Einkaufsmanagerindex

06.01.2026

10:30

GB

Einkaufsmanagerindex

06.01.2026

14:00

DE

Verbraucherpreisindex

07.01.2026

08:00

DE

Einzelhandelsumsätze

07.01.2026

11:00

EZ

Verbraucherpreisindex

07.01.2026

14:15

US

ADP Beschäftigungsveränderung

07.01.2026

11:00

US

ISM Beschäftigungsindex

07.01.2026

16:00

US

Auftragseingänge

08.01.2026

03:00

CN

Handelsbilanz

08.01.2026

08:30

CH

Verbraucherpreisindex

08.01.2026

11:00

EZ

Verbrauchervertrauen

08.01.2026

11:00

EZ

Arbeitslosenquote

08.01.2026

11:00

EZ

Geschäftsklimaindex

08.01.2026

14:30

US

Erstanträge Arbeitslosenunterstützung

09.01.2026

02:30

CN

Verbraucherpreisindex

09.01.2026

08:00

DE

Industrieproduktion

09.01.2026

11:00

EZ

Einzelhandelsumsätze

09.01.2026

16:00

US

Uni Michigan Verbrauchervertrauen

Stand: 02.01.2026; Quelle: Refinitiv

Weitere Blogeinträge:

Marktumfeld voller Gegensätze

In der vergangenen Woche zeigte sich das verschobene Kräfteverhältnis zwischen der Wall Street und Europa einmal mehr.

Makrodaten auf dem Fahrersitz der Märkte

Wer in der vergangenen Woche auf die grossen Indizes blickte, kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Börsen auf zwei Kontinente aufgeteilt haben. In den USA überwog der Rückwärtsgang.

Hohe Erwartungen und dünne Nerven

Der vergangenen Börsenwoche fehlte es an nichts – auch nicht an Bewegung. Die grossen Indizes hüpften und rutschten und fingen sich wieder, ohne klare Richtung und ohne überzeugenden Takt.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschliesslich zu Informations- und Werbezwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder Empfehlungen noch Anlageberatung von UBS AG, einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen («UBS») dar. Dieses Dokument wird nicht von einer UBS Research Abteilung ausgegeben und ist deshalb nicht als unabhängige Anlageforschung zu erachten. Es stellt weder einen Verkaufsprospekt, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Offertenstellung dar, irgendeine Art von Anlage zu tätigen. Beachten Sie bitte, dass die Anlagebeispiele die Ansichten von UBS Research möglicherweise nicht vollständig wiedergeben. Dieses Dokument und die darin beschriebenen Produkte und Dienstleistungen sind allgemeiner Natur und beziehen sich weder auf die persönlichen Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines spezifischen Empfängers. Anlageentscheide sollten stets im Portfoliokontext getroffen werden und Ihre persönliche Situation und Ihre entsprechende Risikobereitschaft und Risikofähigkeit berücksichtigen. Sie werden hiermit auf diese Risiken (die mitunter erheblich sein können) hingewiesen. Bevor Sie einen Anlageentscheid treffen, lesen Sie bitte die spezifischen Produkteinformationen und die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel ». Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenberater, der Sie gerne bei Ihren Anlageideen unterstützt und Ihnen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung stellt. Das (vollständige oder teilweise) Reproduzieren, Übermitteln (elektronisch oder mit anderen Mitteln) oder Modifizieren dieser Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der UBS untersagt. UBS übernimmt diesbezüglich keinerlei Haftung für das Verhalten von Dritten. Wir weisen Sie darauf hin, dass sich UBS das Recht vorbehält, Dienstleistungen, Produkte und Preise jederzeit ohne vorhergehende Ankündigung zu ändern, und dass sich die wiedergegebenen Informationen und Meinungen jederzeit ändern können. Es wird weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistung oder Garantie in Bezug auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verlässlichkeit der wiedergegebenen Informationen abgegeben, es sei denn, es handelt sich um Informationen, die sich auf die UBS AG beziehen. Zudem stellt dieses Dokument keine umfassende Beschreibung oder Zusammenfassung der genannten Märkte und Entwicklungen dar. Gewisse Zahlen beziehen sich auf vergangene Wertentwicklungen oder stellen simulierte Wertentwicklungen dar und sind somit keine zuverlässigen Indikatoren für künftige Ergebnisse. Bei einigen Zahlen handelt es sich möglicherweise lediglich um Prognosen, und Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Gewisse Diagramme und/oder Darstellungen von Wertentwicklungen basieren möglicherweise nicht auf 12-Monate-Perioden, was ihre Vergleichbarkeit und Aussagekraft reduziert. Wechselkurse können sich negativ auf den Wert, den Preis oder die Einnahmen von Produkten und Dienstleistungen auswirken, die in den Materialien genannt werden. Gebühren sind möglicherweise nicht enthalten und reduzieren die Wertentwicklung entsprechend. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen jedes Kunden ab und kann sich in Zukunft ändern. UBS erbringt keine Rechtsoder Steuerberatungsdienste und gibt weder allgemeine noch auf die spezifischen Umstände und Bedürfnisse eines Kunden bezogene Erklärungen im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Anlagen oder der damit verbundenen Anlagerenditen ab. Die Empfänger sollten eine unabhängige rechtliche und steuerliche Beratung im Hinblick auf die Auswirkungen der Produkte/Dienstleistungen in der jeweiligen Rechtsordnung sowie die Eignung der Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. UBS, ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter oder Kunden halten oder hielten möglicherweise Anteile oder Hausse- und Baisse-Positionen («Long- oder Short-Positionen») an den hierin genannten Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten und können jederzeit als Auftraggeber oder Beauftrage Käufe und/oder Verkäufe tätigen. UBS fungiert oder fungierte möglicherweise als Marktmacher («Market-Maker») bei den Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Des Weiteren unterhält oder unterhielt UBS möglicherweise eine Geschäftsbeziehung mit oder erbringt oder erbrachte Investmentbanking-, Kapitalmarktdienstleistungen und/oder sonstige Finanzdienstleistungen für die jeweiligen Unternehmen. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind ausschliesslich für Personen mit Domizil Schweiz gedacht. Sie dürfen unter keinen Umständen in Rechtsordnungen verbreitet werden, in denen eine solche Verbreitung gegen geltende Gesetze oder Regulierungen verstösst. Sie dürfen insbesondere nicht in den USA und/oder an US-Personen oder in Rechtsordnungen verteilt werden, in denen der Vertrieb durch uns eingeschränkt ist. Die im Dokument enthaltenen Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von UBS. UBS übernimmt keine Gewährleistung (weder ausdrücklich noch stillschweigend) für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. UBS ist nicht verpflichtet, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neusten Stand zu halten. Gewisse Links führen zu Websites Dritter. Diese sind dem Einfluss der UBS vollständig entzogen, weshalb UBS für Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit des Inhalts solcher Websites sowie für darauf enthaltene Angebote und (Dienst-) Leistungen keinerlei Verantwortung übernimmt. Für gewisse Dienstleistungen und Produkte gelten gesetzliche Bestimmungen. Diese Dienstleistungen und Produkte können daher nicht weltweit uneingeschränkt angeboten werden. Hinweise zu den Grafiken: Nur für Illustrationszwecke. Vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Performance.

Realismus statt Euphorie2026-01-05T11:27:52+01:00

Ende gut, alles gut?

KeyInvest Blog

22. Dezember 2025

Ende gut, alles gut?

Am Ende eines bewegten Jahres präsentiert sich der Schweizer Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Vergangene Woche ist der SMI® auf das höchste Niveau seit Anfang März 2025 geklettert.* In der Spitze notierte der Leitindex weniger als 18 Zähler unter dem 52-Wochen-Hoch von knapp 13’200 Zählern. Jetzt bleiben den 20 Large Caps in diesem Jahr noch vier Handelstage, um dieses Top zu überbieten. Zum Schlussspurt haben dem SMI® einerseits positive internationale Vorgaben verholfen. In den USA ist nach gemischt ausgefallenden Konjunkturdaten die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen gestiegen. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 16.12.2025)

Tops und Flops

Gleichzeitig profitierte der Schweizer Leitindex von den Schwergewichten. Während Roche die Auswahl schon länger anschiebt, entpuppte sich zuletzt auch die UBS-Aktie als Zugpferd. Kurz vor Ultimo zählen beide Werte zu den Spitzenreitern 2025 im SMI®. Ganz oben steht Holcim – die Kapitalisierung des Baustoffkonzerns hat sich gegenüber dem Niveau von Ende vergangenen Jahres um annähernd drei Viertel Prozent ausgedehnt.* Im Juni konnte Holcim sein Amerikageschäft erfolgreich abspalten. Zudem hat der Branchenriese den Gewinn in den ersten drei Quartalen 2025 deutlich gesteigert und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 24.10.2025)

Am Ende der SMI®-Tabelle steht ein mit dem Top-Performer „wesensverwandtes“ Unternehmen. Der Bauchemiekonzern Sika bekam 2025 vor allem den Einbruch um den chinesischen Immobilienmarkt zu spüren. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 24.10.2025) Mit einem Spar- und Investitionsprogramm steuert das Management gegen. Für Umstrukturierungen in China und Effizienzmassnahmen in anderen Märkten werden für das Geschäftsjahr 2025 einmalige Kosten von 80 bis 100 Millionen Schweizer Franken veranschlagt. Ab 2028 erwartet Sika aus dem Programm „Fast Forward“ jährliche Einsparungen von 150 bis 200 Millionen Franken. (Quelle: Reuters, Medienbericht, 27.11.2025)

Aktive Wall Street

Zurück zum SMI®: Mit der starken kurzfristigen Entwicklung hat der Index gegenüber anderen Börsenbarometern Boden gut machen können. Aktuell notierten die 20 Schweizer Large Caps 13.5 Prozent über dem Niveau von Ende 2024. Zum Vergleich: Der über Monate von der KI-Euphorie angetriebene, zuletzt aber etwas aus dem Tritt geratene S&P 500® zeigt für 2025 ein Plus von 16.2 Prozent.* An der Wall Street gibt es noch mehr Gelegenheiten, als an der Schweizer Börse, die Bilanz zu verschieben. Traditionell gönnt sich die New York Stock Exchange nur wenige Pausen. Sie öffnet sogar an Heiligabend für eine verkürzte Sitzung. In der kommenden Woche wird an der NYSE – mit Ausnahme des Neujahrstages – durchgehend gehandelt. Folgerichtig stehen in den USA noch einige wichtige Konjunkturindikatoren an, während der Terminkalender diesseits des Atlantiks für die Zeit um Weihnachten und Neujahr stark ausgedünnt ist.

Nach dem Dreikönigstag geht es rasch wieder in die Vollen. Im Januar steht, neben neuen Daten zur Makroökonomie, die nächste Berichtssaison auf der Agenda. Traditionell werden in den USA die Banken damit beginnen, ihre Bücher offenzulegen. In Europa läuft die Phase der täglichen Zahlenpräsentationen Richtung Ende des Monats an. Dann wartet auch schon wieder eine Fed-Sitzung auf die Kapitalmärkte. Am 27. Januar 2026 beginnt das zweitägige Treffen der US-Notenbank.

Edelmetalle im Weihnachtsglanz

Die bereits erwähnte Aussicht auf weitere Zinssenkungen sowie das Interesse der Investoren an „Safe Haven“-Anlagen treibt den Goldpreis an. Zum Start in die Woche kostete das Edelmetall zum ersten Mal mehr als 4’400 US-Dollar je Feinunze. Gold hat damit die Bilanz für 2025 auf einen Wertzuwachs von mehr als zwei Dritteln ausgebaut. Für Silber steht sogar ein Plus von 139 Prozent zu Buche – das zweitwichtigste Edelmetall erreichte am Montagmorgen ebenfalls ein Allzeithoch und steuert nun zum ersten Mal auf die Marke von 70 US-Dollar je Feinunze zu.* (Quelle: Reuters, Medienbericht, 22.12.2025

Das war der letzte wöchentliche Blog-Beitrag in diesem Jahr. Wir bedanken uns für das grosse Interesse und wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Weihnachtszeit.

Am Montag, 5. Januar 2026 melden wir uns mit dem ersten Wochenausblick im neuen Jahr zurück!

SMI®: Top- und Flop-Aktien 2025 (Angaben in %)*

Stand: 19.12.2025; Quelle: UBS AG, Reuters

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

Wichtige Wirtschaftstermine

Datum

Uhrzeit

Land

Ereignis

23.12.2025

08:00

DE

Importpreise November 2025

23.12.2025

14:30

US

BIP 3. Quartal 2025

23.12.2025

15:15

US

Industrieproduktion Oktober 2025

24.12.2025

14:30

US

Auftragseingang langlebige Wirtschaftsgüter Oktober 2025

26.12.2025

00:50

JP

Detailhandelsumsatz November 2025

26.12.2025

00:50

JP

Industrieproduktion November 2025

29.12.2025

14:30

US

Lagerbestände Detailhandel Oktober 2025

30.12.2025

09:00

CH

KOF Konjunkturbarometer Dezember 2025

30.12.2025

15:00

US

CaseShiller Häuserpreisindex Oktober 2025

31.12.2025

02:30

CN

Einkaufsmanagerindex Dezember 2025

31.12.2025

15:45

US

Chicago Einkaufsmanagerindex Dezember 2025

04.01.2026

09:00

CH

Währungsreserven Dezember 2025

05.01.2026

08:30

CH

Einkaufsmanagerindex Dezember 2025

05.01.2026

08:30

CH

Detailhandelsumsatz November 2025

05.01.2026

10:30

EZ

Sentix Index Januar 2026

Stand: 22.12.2025; Quelle: Refinitiv

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Ende gut, alles gut?2025-12-22T13:01:21+01:00
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